Jenny Forster & Bärbel Praun. Gestaltenwechsel. fluid figures.

19. Januar – 10. Februar 2019

Eröffnung am Freitag, 18. Februar, 20:00 Uhr mit Tanz und Lyrik von Andreas Schlögl

 

Jenny Forster. Malerei.

 

Bärbel Praun. Fotografie. Temporäre Skulpturen.

 

Der Schaffensprozess selbst, auch der des Betrachtens, wird  mit zum Thema in den Arbeiten der beiden Künstlerinnen, die in immer neuen Kompositionen, Überlagerungen und Umgestaltungen ihre Elemente in Relation zueinander setzen.

Die stark prozessorientierten Arbeiten von Bärbel Praun entstehen aus in der Natur oder auf der Straße gefundenen Objekten und entsorgtem Material und finden ein sensibles Gleichgewicht in temporären Skulpturen. Mittels verschiedener Medien wie  Objekt, Installation und Fotografie öffnen sich neue Betrachtungsebenen und Fragen nach Raum- und Zeitwahrnehmung tauchen auf.

In den Spiegeln von Jenny Forster formt das Zusammenspiel aus unterschiedlichen Materialien, spielerischem Farbfluss und klaren Setzungen zwar das, was wir zu sehen bekommen, doch was sehen wir eigentlich? Wo und wer sind wir, wenn wir in diese Spiegel oder Räume blicken?

Im zweiten Stockwerk lösen sich die Konstruktionen und architektonisch anmutenden Gebilde der Künstlerinnen noch stärker auf und wir begegnen Farb- und Formwelten, die im Spiel zwischen Mikro- und Makrokosmos oszillieren. Vielfalt und Lebendigkeit steht hier in Wechselwirkung mit der Ruhe und Kraft, die die Motive ausstrahlen. Die immer wiederkehrenden gleichen Grundformen einer Felsformation oder die von Himmelskörpern ermöglichen dem Betrachter gerade durch die Reduktion ein immer wieder neues Sehen und Entdecken.

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