LandshuterKunstNacht

13. LANDSHUTER KUNSTNACHT

7. September 2018, 19:00 – 23:00 Uhr

anschließend Abschluss im Rauchensteiner

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1 KINOPTIKUM LANDSHUT

MARIA LASSNIG
Animation Films
19.00-23.00 Uhr
Eintritt frei
Nach dem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien lebte Maria Lassnig in den 1950er und 1960er Jahren in Paris, wo sie von informeller Kunst und Surrealismus umgeben war. Zwischen 1968 und 1980 lebte sie in New York, wo ihr bahnbrechendes Filmschaffen entstand.
Diese besonders einfallsreichen Animationen sind jetzt erstmals bei INDE X auf DVD versammelt.
Wie auch in ihrer Malerei beschäftigt sie sich in tiefsinnigen und raffinierten Geschichten mit der Komplexität der Mann-Frau Beziehung und den Erfahrungen des Frau- und Künstlerinnen Daseins. Ihr berühmtester Film – Maria Lassnig Kantate – entstand 1992 im Alter von 73 Jahren. Darin präsentiert sie ihre Lebensgeschichte in einem 14 strophigem Lied, das die Künstlerin selbst in unterschiedlichten Kostümen vorträgt und mit humorvollen und lustigen Animationen illustriert. Ihre Arbeit widersetzt sich der kunstgeschichtlichen Kategorisierung, blieb Lassnig immer unabhängig von allen Kunstströmungen. Gleichzeitig stand sie immer im Dialog mit nachkommenden Künstlerinnen-Generationen. Obwohl sie hauptsächlich in Österreich und Deutschland bekannt ist, wurde in
den letzten Jahren vermehrt die Bedeutung ihrer Arbeit in internationalen Ausstellungen anerkannt.
BAROQUE STATUES 1970-74, 15 min | IRIS 1971, 10 min | CHAIRS 1971, 2 min | SELF PORTRAIT 1971, 4:30 min | SHAPES 1972, 9 min | COUPLES 1972, 9 min | PALMISTRY 1973, 10 min | ART EDUCATION 1976, 8 min | MARIA LASSN IG KANTATE / THE BALL AD OF MARIA LASSN IG 1992, 8 min


Orange Runde

2 KUNSTVEREIN LANDSHUT e.V.       Einführung 19:30 Uhr

Peter Dorn Pacific 231

8.- 30. September 2018
Astrid Schröder / Peter Dorn
Malerei, Arbeiten auf Papier

 

Astrid Schröder und Peter Dorn arbeiten in ihren Werken mit dem Prinzip Wiederholung bzw. mit seriellen Anordnungen.
Astrid Schröder zeichnet mit dem Pinsel senkrechte Linien, deren Länge von der Konsistenz der Farbe abhängt. Dies und das Prinzip der Wiederholung sind der Ausgangspunkt, von dem aus sie ihr Werk entwickelt – die „kontrollierte Handschrift“ wird zum Bildinhalt.
Peter Dorns seriell anmutende Papierarbeiten entstehen häufig aus dem Material des „unscheinbar Alltäglichen“. Bei genauem Hinsehen werden Muster aus Fahrkarten, Briefmarken oder den gelochten Randstreifen eines Notizblocks sichtbar.


3 LA PROJECTS      Einführung 20:15

Winfried Muthesius: Angelus Novus I, 2017

8. September – 13. Oktober 2018
Winfried Muthesius
Die Rettung des Sichtbaren ins Unsichtbare
Gemälde und Arbeiten auf Papier

Am Freitag, 7. September 2018, 20.15 Uhr wird der Künstler ‚Hand an sein Werk legen‘.

Winfried Muthesius, 1957 in Berlin geboren, studierte und war Meisterschüler an der Hochschule der Künste in Berlin. Er lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg.
In zahlreichen Ausstellungen in musealen, sakralen und öffentlichen Räumen im In- und Ausland haben seine Malerei und seine Installationen ihre Botschaft entfaltet.
Muthesius arbeitet an unserer Welt und unserer Zeit: an ihren Gegensätzen, an ihrem Sowohl-als-Auch, an ihrem Schrecken und an ihrem Versprechen. Er zeigt sie in seinen Bildern durch die Überlagerung und Verschmelzung von fotografischer Prägnanz und malerischer „expressionistischer Wut“ als eine Welt und Zeit der Ungewissheit und Unberechenbarkeit. Gleichzeitig wiegt er den Betrachter mit seinen güldenen Bildreihen in die Hoffnung dem Unerwarteten zu entkommen. Seine Mimesis erhöht und sublimiert die Realität und wird so, wie Rainer Maria Rilke sagt, zur „Rettung des Sichtbaren ins Unsichtbare“.


4 LITVAI GALERIE FÜR FOTOGRAFIE      Einführung 21:00

8. September – 13. Oktober 2018
SECHS
Jahresausstellung
Zum sechsten Mal reichten Kreative ihre Arbeiten für die Jahresausstellung der Galerie ein. Eine dreiköpfige Jury wählte die Besten aus. Zu sehen ist aktuelle Fotografie aus 2017-2018.

 

 


5 NEUE GALERIE LANDSHUT E.V.        Einführung 21:45

8. September – 7. Oktober 2018
HERBERT NAUDERER
PARASITE ISL AND _the madhouse
Einführung: 7. September, 21.45 Uhr

 

Herbert Nauderer zeigt Auszüge seines Zyklus „PARASITE ISL AND “, der zuletzt im Kallmann-Museum bei München zu sehen war.
Der Mausmann – eine Art Alter Ego des Künstlers – führt den Betrachter nicht nur durch dessen multimediale Ausstellung, sondern auch durch eine unheimliche, teils verstörende Parallelwelt menschlichen Seelenlebens.
Bleistift- oder Tuschezeichnungen bilden hier gemeinsam mit Objekten, Dokumenten, Videoloops und Fotomontagen eine komplexe Rauminstallation aus surrealen Elementen, die den Besucher vor den Zwiespalt von Fakt und Fiktion, Sprache und Handlung, Traum oder Alptraum stellen.
Gefundenes trifft auf Erfundenes und stellt dabei den Betrachter vor die Frage, wie er mit dieser mysteriösen Traumwelt umgeht, die neben Unbehagen und Beklemmung durchaus aber auch ironisch-humoristische Nuancen hervorbringt.


GRÜNE RUNDE

6 GALERIE Q Landshut       Einführung 19:00

8. September – 12. Oktober 2018
DONNA
Aktreliefs aus Ton von Doris Kabutke

Meine Aktreliefs sind Umsetzungen von Aktzeichnungen Frauen aller Figurformen und Altersstufen (alte Frauen fehlen mir leider noch…).
Die Frau im allgemeinen interessiert mich natürlich , da ich zum Einen selbst Frau bin, aber auch, weil ich die verschiedenen Stadien, in denen frau sich je nach Alter und körperlicher Entwicklung befindet, sehr bewusst erlebt und beobachtet habe. Angefangen von der ersten Menstruation, über Sexualität, Verhütungsmethoden, Geburt und Erziehung von eigenen und fremden Kindern (ich bin Lehrerin).
Momentan bin ich in den sogenannten Wechseljahren und merke, wie stark
der Mensch/ich auch hier von seinen/ihren Hormonen geleitet wird.
Natürlich beobachte ich auch die Probleme, die speziell Frauen mit der Form ihres eigenen Körpers haben. Deswegen ist es mir wichtig, die Frauen aus den verschiedenen Entwicklungsphasen samt unterschiedlicher Figurformate zu zeigen. Dazu kommt mein Interesse an ungewöhnlichen Sichtweisen, Einblicken oder Ausblicke auf den weiblichen Körper, also der Komposition. Dazu beobachte ich die, sich zwangsläufig ergebenden, Negativräume zwischen den eigentlichen Körperteilen, stelle Körperproportionen um oder verschiebe sie stark im Bild, um Spannung trotz der gewünschten Ruhe zu erzeugen.
Ton ist bereits seit langem mein bevorzugtes Material, begonnen mit Gefäßformen, die sich zu Organen entwickelt haben, über Neuschöpfung von möglichen Urzeit-Blüten bis eben nun zu den Reliefs von weiblichen Körpern. Ton beginnt beim –Lehm–, den ich mit dem –Leben– gleich setze und eben
als besonders organisches, weiches, sehr gut formbares Material er-lebe, das trotzdem extrem stabil und dauerhaft ist. Wie Menschen, Körper, Leiber, Weiber…! Aus der Erde geboren. Dazu verwende ich weißen Ton, da er noch neutraler ist als der rote. Werde demnächst aber auch diesen bewusst einsetzen.


7 Röcklturm Landshut      Einführung 19:45

8. – 30. September 2018
Ehab Aziz
Oxymoron

„In der aktuellen politischen Diskussion dient der Begriff Oxymoron meist dazu, Unwahrheiten und autokratischen Machtmissbrauch zur Normalität werden zu lassen. In der Kunst, insbesondere im Literarischen, hat der Begriff Oxymoron eher eine befreiende und subversive Bedeutung. Mit meinen Malereien, Grafiken und Collagen, die ich in der Ausstellung zeige, setze ich mich mit dem Verhältnis von Natur und Kultur und dem Menschen als Wesen mit Widersprüchen auseinander.“
Ehab Aziz


8 Große Rathausgalerie Landshut       Einführung 20:30

8. – 30. September 2018
Johannes VeitZoltán Barabás
KlangSpiegel
Raum-Musik-Installation

Das Kunstduo Veit/Barabás zeigt nicht nur Bilder an der Wand oder intoniert Lieder, sondern transformiert Räume, gestaltet vorgefundene Galeriesituationen durch den Zusammenklang von Bild- und Musikkunst komplett neu. In der Großen Rathausgalerie zeigt der Münchner Maler und Installationskünstler Johannes Veit, gebürtiger Landshuter, eine genau für den Ort konzipierte Spiegel-Rauminstallation. Der ungarische Komponist Zoltán Barabás präsentiert eine situationsbezogene Soundarbeit, bei der die Lichtreflexionen im Raum in dynamische Kompositionen übersetzt werden. Idee der Musik-Raum-Installation ist, den Besucher schon beim Betreten der Ausstellung in das Kunstwerk einzubinden. Der Spiegelschatten wird erfasst und digital transformiert: so verändert der Betrachter im Voranschreiten die Musikkomposition: er spielt mit und wird ein Element der Installation.


9 GALERIE 561      Einführung 21:15

Trine Pesch

8. September – 11. Oktober 2018
GefässSkulpturen  CasulaHüllen
Martha Bochenek · Remo Leghissa
Trine Pesch · Mahboobeh Zohoorparvaz
Dialog von Innen und Außen, etwas kostbares bergend, Raum für etwas zukünftiges, wachsendes gebend, oder Platz einnehmend, erobernd. Vier Künstler mit sehr unterschiedlichen Positionen und Formaten beziehen die Betrachter, Kunstliebhaber und -Nutzer mit ein. Eine Einladung, die sinnliche Kraft und Dynamik der Skulptur zu erfahren und zu genießen.
Herbst-Kunst & Kunsthandwerkermarkt:
Samstag 8.9., 10-19 Uhr und Sonntag 9.9., 10-17 Uhr


10 ROCHUSKAPELLE      Einführung 22:00

8. September – 6. Oktober 2018
Ewa Hanushevsky
„In the Middle of the Already“

Eine Installation der Erinnerung; Abbilder von Kanaldeckeln und Erosionsspuren der Straße. Und Köpfe, Köpfe, Köpfe. Fotografien, gezeichnete Malerei, Poesie der Vergänglichkeit. Was bleibt? Die Skulptur einer Madonna als Weg über die Oberfläche in die Tiefe. Aber ist das nicht schon in jedem Kopf sichtbar?
„Ich verstehe es als das Wesentliche meines künstlerischen Tuns, das aus mir Fließende im passenden Ausmaß und zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen.“ (Ewa Hanushevsky)
Ewa Hanushevsky, 1951 in Österreich geboren, studierte Medizin & Musik. Als Malerin, Musikerin, Performance-Künstlerin und Lyrikerin ist sie seit vierzig Jahren in Österreich, Tschechien und Deutschland aktiv.


Blaue Runde: Museen der Stadt Landshut

Die Museen der Stadt Landshut öffnen alle Standorte
im Rahmen der 13. Landshuter Kunstnacht bei freiem Eintritt von 19-23 Uhr.

11 SKULPTURENMUSEUM IM HOFBERG
Museen der Stadt Landshut

Dialoge im Labyrinth
»Dialoge im Labyrinth« inszeniert Begegnungen zwischen Objekten, die meist in Paaren auftreten und Fragen an den Betrachter als Gesprächsaufforderung richten. Ort dafür ist das Skulpturenmuseum mit seiner von Koenig initiierten labyrinthischen Struktur. Die Ausstellung versteht sich als Anregung, die Objekte als ernstzunehmende historische Quelle anzusehen, ohne ihren ästhetischen Horizont aufzugeben. Wir regen an, den Ursprüngen seiner Bildphantasie näher zu kommen. Zwischen ›Kopf und Hand‹ entfaltet sich im Werk des Bildhauers und Zeichners ein spannungsvoller Bogen, den auch seine Lehre an der TU München auszeichnet. Koenig ist ein Vertreter jener Moderne, die Werner Hofmann als ›Gespaltene Moderne‹ bezeichnet. Koenig liebt das Nicht-Eindeutige und gewinnt aus diesem Zögern heraus seine Eigenart vom ›offenen Kunstwerk‹.
Neben Fritz Koenigs Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte der Stadt Landshut zeigt die Privatsammlung ›Hiller, Koenig und Reidel‹ einen Dialog zwischen Lehrer und Schüler als Zeitgenossen. Das Gipfeltreffen von ›Koenig und Erbprinz‹ zeigt die sammelnde Faszination an der Kunst der Welt außerhalb Bayerns. Als Schwerpunkt des Künstlersammlers hält die neue Ausstellung zwei Dialogräume mit Meisterwerken aus »Mein Afrika« bereit. Hier können Sie sich ansprechen lassen vom Fremden, hier können Sie dialogisch über all jene Schwellen schreiten, für die begleitende Riten Hilfen und Nothelfer geben, wo Masken der Identität neue Rollen anbieten. Das Überschreiten der Schwelle zwischen dem Lebendigen und Materiellen eröffnet neue Dimensionen.
Außereuropäische Kunst fasziniert seit Picassos Kubismus all jene Künstler, denen Europa im Gefolge von Mission und Kolonien zu klein wurde. Unsere Ausstellung führt diesen Dialog in der Gegenwart mit Lotte Reimers und indigener Malerei aus Australien. Fritz Koenig notierte 1962: In meinem Zimmer hängt das große Foto einer Felsmalerei von Ureinwohnern Australiens. Kreisende, sonnenartige Gebilde und immer wieder Hände. Vor diesem Bilde stehe ich mit offenem Munde und überfordertem Fassungsvermögen.


12 KASIMIRMUSEUM
Museen der Stadt Landshut

Lebenslinien – Paul Klee und Fritz Koenig
In der neuen Ausstellung im KASiMiRmuseum geht es um Kunst: ums Zeichnen und Malen, um Punkte, Striche und Farbe. Es geht um zwei große Künstler, die beide einmal klein angefangen haben. Beide interessierten sich für ähnliche Dinge: zum Beispiel für Tiere, besonders für solche mit vier Hufen, oder für Afrika. Sie waren sehr beeindruckt von diesem Land, den Leuten und vor allem der Kunst. Und beide waren in Landshut, der eine nur kurz, der andere ganz lang. Der eine ist der Maler Paul Klee, der andere der Bildhauer Fritz Koenig, zwei Künstler, die ihr Leben lang gezeichnet haben.
Paul und Fritz nehmen euch mit auf eine Reise ins Land der Phantasie! In der Ausstellung könnt ihr viel erleben, erforschen und selbst kreativ werden. Seid ihr schon neugierig geworden? Dann kommt ins KASiMiRmuseum und seht, wieviel von beiden auch in euch steckt!


13 HEILIGGEIST
Museen der Stadt Landshut

Koenig in Heiliggeist
Über den Sommer hinweg finden in der Heiliggeistkirche mit dem Baumeister Hans von Burghausen (†1432) und dem Bildhauer Fritz Koenig (1924 – 2017) zwei ebenbürtige Künstlerpersönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart zu einem Dialog zusammen, gehen Architektur und Skulptur in einem der schönsten Sakralräume der Spätgotik eine großartige Symbiose ein. Beginnend mit dem Frühwerk der fünfziger Jahre bis hin zu den markanten ›Epitaphen‹ der späten siebziger und achtziger Jahre spürt die Ausstellung der künstlerischen Entwicklung eines der großen Bildhauer der deutschen Nachkriegszeit nach.
Während im Kirchenraum die großformatigen Arbeiten in spannungsvolle Korrespondenz mit Architektur und Ausstattung treten, schließen sich in zwei selbstständigen Themenräumen Kleinskulpturen und Zeichnungen zu Werkgruppen und exemplarischen Bildpaaren zusammen. So gerät neben dem Bildhauer gleichberechtigt der Zeichner Fritz Koenig mit in den Blick. Die Ausstellung bietet Gelegenheit für die Neu- und Wiederbegegnung mit einem künstlerischen Werk, dessen eigenständiger Rang aus seiner existentiellen Dimension und formalen Reduktion erwächst.


14 LANDSHUTMUSEUM
Museen der Stadt Landshut

Landshut in der Moderne


15 STADTRESIDENZ
Museen der Stadt Landshut

KeramikRegion Landshut
Sammellust. Hauptwerke zeitgenössischer Keramik – Sammlung Rudolf Strasser
ArchäologieRegion Landshut


AUSKLANG IM RAUCHENSTEINER

Traditionell treffen sich Künstler, Akteure und Publikum zum Abschluss der Kunstnacht (oder auch schon früher) zum Resumé, zum Austausch oder einfach zum Ratschen – und zum einen oder anderen Gläschen zum Ausklang.
Wo könnte dies stilvoller geschehen als im RAUCHENSTEINER auf der Mühleninsel, an dessen Wänden nochmals ein eigener, hochkarätiger Kunstgenuss auf alle Besucher wartet. Auch für leichtes Essen ist noch gesorgt.
Wir freuen uns auf Sie!

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles anders?

Das Organisationsteam der Landshuter Kunstnacht hat sich neu zusammengesetzt: Raimund Reiter und Herbert Obermeier, die von Anfang an im Team waren, haben nach zwölf aufreibenden Kunstnächten wohlverdient die Verantwortung in neue Hände gegeben. Ursula Bolck- Jopp, Vorsitzende des Kunstvereins Landshut, und Peter Litvai (Litvai Galerie für Fotografie), bilden ab jetzt mit Franz Schneider von der Neuen Galerie Landshut das Organisationsteam.

Auch innerhalb der Programm-Broschüre gibt es eine neue Anordnung: Aufgrund der erfreulich großen Zahl von teilnehmenden Galerien und Institutionen haben wir nun zwei Routen zu Ausstellungsorten so zusammengestellt, dass der interessierte Besucher auch deren zeitlich gestaffelten Einführungen folgen kann. Einen eigenen Bereich bilden die Museen der Stadt Landshut, die zur Kunstnacht öffnen, ohne eigene Einführungen zu planen. Natürlich mag sich aber jeder seine ganz persönliche Route bestimmen.

Denn bei allen behutsamen Veränderungen gilt für den Besucher doch auch in der 13. Kunstnacht die herzliche Einladung: Folgen Sie den gelben Füßen, lassen Sie sich von den künstlerischen Angeboten dieser Spätsommernacht überraschen, verzaubern, einnehmen, vergleichen Sie, kommen Sie ins Gespräch, seien Sie offen für die Angebote der Bildenden Kunst in Landshut und kommen sie auch nach der Kunstnacht wieder.

Vor allem aber sollen die gelben Füße Sie daran erinnern, in Bewegung zu bleiben, sich treiben zu lassen, sich möglichst wenig entgehen zu lassen – und am Ende der Kunstnacht in den Rauchensteiner zu kommen zum gemütlichen Ausklang, bei dem Sie sicher Gelegenheit haben, Ihre Eindrücke mit Ihren Freunden, mit den Veranstaltern und bestimmt auch mit den Künstlern auszutauschen.

Und so gilt für diese Kunstnacht, wie für die Kunst im Allgemeinen, was Herbert Grönemeyer in einem Song einmal so zusammenfasste:

„Bleibt alles anders“!

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