IM GRUNDE NICHTS

DAVID JOHN FLYNN | SABINE STRAUB | ULRIKE VON DER OSTEN

Malerei und Skulptur


10. September – 3. Oktober 2021

am Kunstwochenende (FR , 10. 9. – SO, 12.9.) jeweils von 14 – 19 Uhr geöffnet.

weitere Öffnungszeiten: FR – SO 15 – 18 Uhr, DO 18 – 20 Uhr

 


David John Flynn Flynns Bilder sind von dem besonderen Farbauftrag der Enkaustik bestimmt, in welchem die Formen sich an den Rändern auflösen, versinken oder auftauchen, mal pointiert, mal getupft, oft in einer lasierenden, changierenden Flächigkeit. Seine Bilder glänzen nicht an der Oberfläche – diese ist eher matt – sondern sie leuchten von innen, als würden sie dort von einer warmen Flamme langsam verzehrt und im Verglühen Schicht für Schicht nach außen gedrängt.


Ulrike von der Osten lässt durch das Durchdringen von Farbe und Form abstrakte Farbgefüge entstehen. Ihre Flächen reagieren miteinander, überlagern sich, verschwinden. Ihre Bilder sind erzählerisch, ohne Geschichten zu erzählen. „Ulrike von der Osten unternimmt mit ihren Gemälden eine faszinierende Reise in das nie vollständig zu entdeckende Universum der Malerei und nimmt die Betrachter mit.“ (Klaus Honnef)


Die Bildhauerin Sabine Straub schließlich faltet aus filigranen, scheinbar unendlichen Linien großformatige Skulpturen, die wie Zeichnungen im Raum pulsierende Körper bilden. Der Gegensatz ihrer vibrierenden Leichtigkeit zur geometrischen Strenge der einzelnen Module lädt die Skulpturen mit einer Energie auf, die sich auf den umgebenden Raum und auf den Betrachter überträgt. In diesen Morphing-Skulpturen erscheinen Bewegungsabläufe so verdichtet, als sei der Zeitfluss für einen Moment verlangsamt.

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