Isabelle Dyckerhoff · Florian Ecker

7. Juni (Eröffnung) bis 30. Juni 2024

 


ISABELLE DYCKERHOFF

Isabelle Dyckerhoff, O. T.,  2023, 80 x 70 cm (unframed)
Isabelle Dyckerhoff, O. T., 2022, Oil on Cotton, 130 X 120 (unframed)

Isabelle Dyckerhoff

Wie kann man Farbe malen? Um diese zentrale Frage kreisen die Werke der Malerin Isabelle Dyckerhoff. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten steht dabei die materielle Präsenz von Farbe, ihre Ausdruckskraft und räumliche Wirkung. Durch experimentelle Vorgänge des Aneinandersetzens, Überlagerns und Wegnehmens von Farbe bzw. Farbflächen gelangt Dyckerhoff zu einer Positionierung, und somit zu der von ihr gewünschten Bildaussage. Jede Farbe steht dabei mit der daneben, der dahinter und der darüber liegenden in Zusammenhang, und natürlich in Zusammenhang mit dem Ganzen. Dyckerhoffs Farben können die Leinwand in relativ regelmäßigen rechteckigen Formen, einem Raster oder Muster ähnlich, bespielen, oder ganz sparsam gesetzt die Frage stellen: Wie viel wenig ist genug, damit ein Bild als Bild funktioniert?

Weiter zeigt die Künstlerin ein Konvolut an Arbeiten auf Papier, die sich mit dem Seriellen, Repetitiven beschäftigen, sowie Übermalungen auf Zeitschriften-Ausrissen, die zum größten Teil eigens für die Ausstellung in Landshut erarbeitet worden sind.


FLORIAN ECKER

Florian Ecker, Warum ich so kaputt bin, Installation, Detail
Florian Ecker, Warum ich so kaputt bin (Stein)

Florian Ecker

„Was ist Skulptur? Wie entsteht ihre Präsenz, was ist ihr Inneres, wo ihr Ursprung und ihre Aura? In der Betrachtung der Skulptur von innen heraus erfasst man ihre Materialität, empfindet ihr Volumen und sieht ihre Ausstrahlung in den Raum.“ So formuliert Florian Ecker die Grundüberlegungen zu seiner Arbeit.

In einem experimentellen Werkprozeß entstehen auf diese Weise Spuren, die sich aus einem komplexen Geflecht aus persönlichen Beobachtungen und Erfahrungen einerseits und materialtechnischen und wahrnehmungspsychologischen Erkenntnissen andererseits zusammensetzen. Oft entziehen sie sich der visuellen Eindeutigkeit. Dabei spielen Eckers Arbeiten auf sensible Weise mit Erwartungen, Sinnfälligkeiten und subjektiven Bildwelten des Betrachters. Stets positionieren sich seine Skulpturen im Raum, indem sie unterschiedlichste feinsinnige, soziale, politische und architektonische Bezüge eröffnen. Im Spannungsfeld zwischen Masse und sublimem Empfinden erfasst der Betrachter so auf intuitive Weise die Relation zwischen Skulptur und der sie umgebenden Raum.

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