Jakob Kirchheim | Christoph Mauler

Bewegliche Teile

Eröffnung: Freitag, 18. Oktober, 20:00 Uhr
Ausstellung vom 19. Oktober bis 10. November 2013
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 15:00 bis 18:00 Uhr

Die beiden Berliner Künstler Christoph Mauler und Jakob Kirchheim präsentieren ihre zweite gemeinsame Ausstellung in der Neuen Galerie Landshut. Christoph Mauler zeigt Kartonobjekte, Klein-Skulpturen und Malerei, Jakob Kirchheim Linoldruck-Bilder auf Leinwand und Papier.

Feierabendschau am Dienstag, 5. November von 18:00 bis 20:00 Uhr:

Jakob Kirchheim stellt seinen im November 2010 gegründeten Verlag anhand ausgewählter, kommentierter Publikationen vor und erläutert im bebilderten Video-Vortrag einige seiner Ansätze und Thematiken im Umgang mit dem Medium Buch. Ergänzt wird der Abend durch Poetry- und Linol-Filme, die seit dem letzten Auftritt in der Neuen Galerie im Jahr 2007 entstanden sind.

Jakob Kirchheim


Jakob Kirchheim über seine Arbeiten:

“Meine Linolschnitte und Filme sind motiviert durch Alltags- und Reisebeobachtungen, die Beschäftigung mit medialen Themen und der Kunstgeschichte. Aus einem kontinuierlich wachsenden Linolschnitt-Archiv entstehen bildnerische Komplexe unterschiedlicher Stilistik, die zu größeren Bildern, Serien oder Filmen zusammengesetzt werden. Modularer Aufbau, das Prozeßhafte der ausgeschnittenen Form, Überdruckung und Zustandsdruck sind Konstanten dieser Arbeit.”

Anlässlich der Ausstellung erscheint Jakob Kirchheim`s Buch „Bewegliche Teile Linol-Prozesse“, das in Fotostrecken Arbeits-Prozesse und -Ergebnisse zeigt, sie in einem Text reflektiert und gleichzeitig Katalog einiger, in der Ausstellung gezeigten, Linoldruck-Bilder ist.


http://www.jakob-kirchheim.de
http://www.jk-verlag.com

Christoph Mauler

Christoph Mauler transformiert Objekte der alltäglichen Umgebung wie Reklametafeln oder Fußböden in Malerei und Kartonobjekte. Das modellhafte Nachbauen und Gestalten entledigt sie ihres Gebrauchswertes und legt die Strukturen ihrer Konstruktion offen. Die komprimierten Dimensionen, das »arme« Material und die Reduktion auf elementare Formen verleihen den Objekten Leichtigkeit. Christoph Mauler erzeugt mit seiner sparsamen Behandlung Objekte von in sich ruhender Einfachheit. Gleichzeitig wird der herkömmliche Begriff des Bildes und der Malerei ausgeweitet beziehungsweise unterlaufen. Der Verzicht auf Farbigkeit und die Wahl des Bildträgers – z.B. Verpackungsmaterial – unterstützen dieses Ansinnen des Künstlers. Entbunden von Emotion und Symbolik entstehen Arbeiten, bei denen die Sujets isoliert von ihrem medialen Kontext zu wertneutralen Ansichten malerischer Wirklichkeit werden.
/Vera Seehausen)
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