„Editions of you“ – verschiedene Ausgaben deiner selbst – formuliert die Frage nach dem Selbst, dem Subjekt, der gefährdeten oder zu schützenden Individualität in einer Zeit scheinbar grenzenloser Machbarkeit, die durch viele Ergebnisse in den Wissenschaften heute immer drängender geworden. Wie weit ist das Individuum gezielt beeinflussbar, wo ist die unhintergehbare Grenze zwischen Innen- und Außenwelt, zwischen vorbestimmter Anlage und den Einflüssen der Umwelt? Diese Fragen greift etwa auch Adidal Abou-Chamat auf, in deren Interesse kritische Punkte des Existentiellen und unstabile körperliche Grenzbereiche stehen, Schnittstellen zwischen Innen und Außen. Es geht um Kodierungen des Körpers im Kontext seines kulturellen Umfelds, seine Umdefinierung vom natürlichen Objekt zum sozialen Konstrukt. Das Diktat eines industriell vorgegebenen Schönheitsideals, das uns vorschreibt, wie wir unsere „Individualität“ ausgestalten zu haben, die Frage, ob unser Körper und unser Geschlecht essentielle Faktoren unseres Ichs sind oder das Ergebnis sozialer Zu- und Festschreibungen Werden in einem spannenden Wechselspiel aus Verführung und Abstoßung formuliert. Die irritierende Idee, in eine andere Haut zu schlüpfen, wird in ihrem Multiple „Nipple Shirt“, einem Hemd aus Zitzenhaut zum Wunsch- und Zerrbild zugleich. Die kühle Künstlichkeit wiederum ihrer perfekt ausgeleuchteten „Porträts“ erlaubt es ihr, die provokante Drastik des Dargestellten ästhetisch aufzufangen, und dennoch an das Tabu vorgegebener Schönheitsvorstellung zu rühren – und zugleich die Möglichkeit des Subjekts zu denken, sich stets selbst und neu zu erfinden. Auf leichtfüßige Art und Weise setzt sich auch Iska Jehl mit dieser Fragestellung auseinander: Das Beauty-Software-Programm einer US-Frauenzeitschrift diente ihr als Basis zur Manipulation zweier Selbstporträts. Einige der daraus entstandenen Versionen wurden mittels Linsenrastertechnik zu einem Bild zusammengefügt. Dieses Bild weckt Erinnerungen an klassische Selbstporträts. Dem Blick des Betrachters scheinen unterschiedliche Typen, womöglich verschiedenen Alters, präsentiert; in Wahrheit wurde jedoch nur die Frisur variiert. Die künstliche Manipulation des Selbstporträts führt den Betrachter in die Irre, in der unauflösbaren Spannung zwischen dargestellter und realer Identität stellt sich die Frage nach dem wahren Selbst. Wenn nun aber der Körper nicht der Ort der unverwechselbaren Identität sein kann, wo ist dessen Ort dann? Möglicherweise im Gehirn: In ihren Arbeiten „Subject: Brain“ hat Sara Rogenhofer das menschliche Gehirn tomographisch Schicht für Schicht seziert. In unüberschaubaren Reihungen füllen diese die Bildfläche. Doch erst der künstlerische Eingriff, die Übermalung durch die Hand der Künstlerin, geben ihnen eine deutliche, individuelle und unterscheidbare Ausprägung. Die unendlichen Serien der binären Zahlencodes, die Sara Rogenhofer ihren Bildern unterlegt, verweisen darauf, dass die wissenschaftliche Sezierung des menschlichen Gehirns letztlich nur einen, faszinierenden und erschreckenden Schluss zulässt: Dass es, ebenso wie der Körper, reproduzierbar sein wird. Eine faszinierende Präsenz besitzen so auch die Gesichter von Doris Maximiliane Würgert, die uns in einem ständig changierendem Verhältnis von Distanz und Nähe erscheinen. Diffus erscheinen sie aus dem Hintergrund und ziehen sich gleichzeitig in die sie umgebende Wand zurück. Wenn wir uns ihnen nähern, um sie deutlicher betrachten zu können, lösen sie sich auf, werden zu Spuren reinen Pigmentes, das sich in die Leinwand eingebrannt hat. In ihrer Monumentalität und in dem extremen Bildausschnitt, der oft nur die Mund- und Augenpartie zeigt, suggerieren sie ein Versprechen von Intimität und Unmittelbarkeit, das sie nicht einlösen. Sie sind fast schon schmerzhaft anwesend, wecken unser Begehren, und erweisen sich doch im gleichen Moment als fremd und einem unerreichbaren Anderswo zugehörig. Sie sind da, ohne da zu sein. So scheinen die Gesichter einem Zwischenreich zugehörig, ihre Anwesenheit, die den verstörenden Eindruck einer Abwesenheit erzeugt, lässt sie als Geister, als Wiedergänger erscheinen; und sie sind dies in einem mehrfachen Sinne: Die Bilder siedeln in einem Zwischenbereich von Malerei und Fotografie, der nicht eindeutig festlegbar ist; sie beziehen sich weder auf eine tatsächliche Wirklichkeit noch sind sie reine Fiktion der Künstlerin: Es sind Porträts von Protagonisten aus Computerspielen und damit in gewissem Sinne tatsächlich unsere Wiedergänger, unsere Doppelgänger. Diese Figuren besitzen nämlich in ihrer Welt alle menschlichen Eigenschaften, die sie brauchen: Sie können denken, kommunizieren, überlegt handeln, Gefühle zeigen, sie haben ein Gedächtnis und besitzen die Fähigkeit zu lernen. Sie können sogar altern. Sie besitzen nur eines nicht: eine Seele. Obwohl auch das, nach Ansicht des Hirnforschers Dieter Dörner, nur eine Frage der Zeit ist. Wenn aber schließlich jede Realität künstlich erzeugt werden kann, könnte es im Umkehrschluss nicht durchaus sein, dass die Realität unseres Ichs eine je eigene Realität ist? – oder wie Wittgenstein (Tractatus logico-philosophicus) sagt: „Ich bin meine Welt. Das denkende, vorstellende Subjekt gibt es nicht… Das Subjekt gehört nicht zur Welt, sondern es ist eine Grenze der Welt“ Die Bedingungen und Grenzen einer solchen Konstruktion von Wirklichkeit können an der Arbeit „Zwischendurch“ von Gesa Puell und Christine Zoche überprüft werden, wo die eigene Vorder- und Rückenansicht miteinander konfrontiert werden. Während dabei zwar eine optisch schlüssige Situation entsteht, ist diese doch logisch zweifelhaft: Wie könnte eine Person sich selber gegenübersitzen? Und dennoch ist diese Situation sinnbildlich für das Verständnis aktueller WeltAnschauung: Wir sind Teil der Welt, die wir gleichzeitig beobachten – die wir nur verzerrt beobachten, wie durch einen Vorhang, den man auch Schnittstelle nennen könnte – sie ist unser Zugang zur Welt, die uns nur von innen zugänglich ist. „Die Welt ist ein Vorhang, in den wir selbst eingewoben sind,“ sagt Peter Weibel. Dieser Vorhang aber ist so fragil, dass die Silhouetten der beiden Künstlerinnen kein Versprechen von Festigkeit und Dauer in sich tragen: Sie wirken wie Nachbilder auf der Netzhaut, momentane Wahrnehmungsblitze, deren Gültigkeit die Dauer dieses einen Augenblickes nicht übersteigt. Und doch sind es vielleicht gerade diese Fragmente, aus denen wir ein, wenn auch immer nur vorübergehend gültiges Bild unseres Selbst weben können. Samuel Rachls Filzstiftzeichnungen tragen dem Rechnung: Er beschränkt sich in der Signatur nicht auf eine Datierung, sondern er verzeichnet auf jeder die genaue Minute, in der sie entstanden sind. So entsteht aus diesen sehr persönlichen Offenbarungen, diesen den Betrachter existentiell berührenden und gleichzeitig verletzlichen Augenblicksnotaten ein fragiles Bild des künstlerischen Ichs. Dieser voyeuristischen Beobachtungssituation, in denen sich ein künstlerisches Ich der Betrachtung preisgibt, ist sich Samuel rachl wohl bewusst. In einer installativen Situation lässt er es auch uns deutlich werden: Der Betrachter sitzt, eingezwängt zwischen kaltes und in laszivem Rot gehaltenem Kunstleder wie in einer Peepshow und beobachtet wie in dieser einen vorgegebenen Ausschnitt scheinbarer Realität, die aber nicht mehr ist als das Ergebnis seiner eigenen Projektion. So definiert sich das Ich durch den Anderen, und es ist beides gleichzeitig: Impuls und Reflex. He/She, die vierteilige Arbeit von Adidal Abou-Chamat zeigt dies noch einmal ausdrücklich und stellt uns die Frage: Wo beginnt das Andere, und wo endet das Ich? Am Ende löst sich das Subjekt, zwischen Identität und Nicht-Identität schwankend, in eine Vielzahl unterschiedlichster Facetten auf – die gleichzeitig das Ich wieder konstituieren. Silvia Schreibers Installation „Hanami“ zeichnet aus diesen Facetten ein Porträt des japanischen Galeristen Nobuo Yamagishi, der vor dreißig Jahren als erster begann, in Japan zeitgenössische Kunst zu zeigen. Ein Porträt des Galeristen aus zartem Papier , flüchtig in den Raum gehängt auf einer transparenten Bahn sowie ein minimales technisches Equipment für die Schallplatten, Abformungen aus Kunstharz, die sich unaufhörlich drehen – eine Aufnahme von Velvet Underground sowie der japanischen Lieblingsmusik des Galeristen. Diese wenigen Dinge genügen Silvia Schreiber, um daraus die Essenz dessen zu formulieren, was die fragile, geheimnisvolle und so überwältigende Schönheit einer menschlichen Existenz ausmacht. So überwältigend, dass ich nicht den Versuch mache, sie näher zu beschreiben, sondern dem Dichter Mark Strand das Wort überlassen möchte. Er sagt: „Wir leben mit Geheimnissen, aber wir mögen das Gefühl nicht, dass wir es tun. Ich denke aber, wir sollten uns daran gewöhnen. Wir meinen, dass wir wissen müssen, was die Dinge bedeuten, um auf der Höhe von diesem oder jenem zu sein. Ich glaube aber nicht, dass es eine sehr menschliche Eigenschaft ist, dem Leben gegenüber so kompetent aufzutreten. Diese Haltung hat jedenfalls nur sehr wenig mit Poesie zu tun.“ Und vielleicht ist es ja gerade die Poesie, die den Ort beschreibt, wo das Ich seine Existenz zu einem unwiederholbaren und nie reproduzierbaren Kunstwerk macht. F.S.
Kategorie: Ausstellung
Jakob Kirchheim und das Kuenstlermagazin RUW!
Ausstellung vom 28. November bis 13. Dezember 2015
Eröffnung: Freitag, 27. November, 20:00 Uhr
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 14:00 bis 17:00 Uhr
Jakob Kirchheim
Linolschnitte
Jakob Kirchheim sagt uber seine Arbeiten:
„Meine Linolschnitte und Filme sind motiviert durch Alltags- und Reisebeobachtungen, die Beschäftigung mit medialen Themen und der Kunstgeschichte. Aus einem kontinuierlich wachsenden Linolschnitt-Archiv entstehen bildnerische Komplexe unterschiedlicher Stilistik, die zu größeren Bildern, Serien oder Filmen zusammengesetzt werden. Modularer Aufbau, das Prozeßhafte der ausgeschnittenen Form, Überdruckung und Zustandsdruck sind Konstanten dieser Arbeit.“
Weitere Informationen finden sich auf den websites:
RUW!
Das Künstlermagazin aus Berlin
Die Eckpunkte des Magazins sind:
– Auflage: 50 Exemplare plus ein Blatt pro Künstlerbeitrag fur die Präsentation in Ausstellungen.
– Die Originalarbeiten (Linoldruck, Malerei, Collage, Foto, Fotokopie, Computergrafik etc.) sind unsigniert, können aber im persönlichen Kontakt mit den Künstlern signiert werden.
– Die Magazine sind nummeriert. Die neueste Ausgabe wird für jeweils 50 Euro, die früheren für 100 Euro verkauft. Die Verkaufserlöse fließen ausschließlich in die Finanzierung von Ausstellungen, Rahmungen und anderen Unkosten. In diesem Sinne handelt es sich für die Künstler um ein „Non-Profit“-Unternehmen.R U W! ist eine Haltung, kein Hochglanz!Die drei bisher erschienen Ausgaben standen unter den Mottos: „Tales of Ordinary Madness“, „von Kleist“ und „Nach dem Danach“. Eine vierte Ausgabe wird im März 2016 präsentiert.
Die teilnehmenden Künstler stellen eine Art offenes Kollektiv dar, in das neue Künstler aufgenommen werden, während andere auf freiwilliger Basis pausieren.
Mit Original-Arbeiten von Katharina Arndt, Hannah Becher, Gregor Curten, Linn Fischer, April Gertler, Hannah Goldstein, Thomas Hillig, Jakob Kirchheim, Hans Könings, Paula Muhr, Gero Neumeister, Kathrin Rank, Anja Schrey, Eva Schwab, Roul P. Weile, Marian Wijnvoord.
RUW! is the combination of the word “raw”, as in the American magazine “RAW”, founded in the 80’s by Art Spiegelman and Françoise Mouly and the German word “rau”, pronounced as the Dutch word “ruw”.
Hans Könings zur ersten Ausgabe: „we’re all living in Berlin, the magazine is primitive and times are rough but great and I want to emphasize madness as the madness in Tales of Ordinary Madness by Charles Bukowski.
RUW! sounds great, looks good and tastes like gasoline!“
Asiuke Kondo & Yukiko Nagakura
A RECORDED WORLD
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Aisuke Kondo | Yukiko Nagakura
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A RECORDED WORLD
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Do – So 14:00 – 17:00 Uhr
Eröffnung am Freitag, 16. Januar 2015, 20:00 Uhr
Hierzu sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen!Feiertagsschau am Sonntag, 8. Februar 2015
14:00 – 17:00 Uhr: Künstlerfilme und -gespräche
Aisuke Kondo
Statement
A theme of my art work is the body and memory.
When I was a child, I often broke my bones. This was because my body was very weak.
Through these experiences, today I think that a body is a fragile object. Furthermore, I have the feeling that my body is not my self. I feel a certain discrepancy to my body.
I work with the basic concept of „destruction and regeneration“.
This concept comes from my experience.
For this reason, I also use the method of collage. I try to destroy and regenerate the images of my memory in my art works.
Yukiko Nagakura
Statement
We can see beautiful stars in the sky.
But I’m attacked by anxiety when I learned that these beautiful stars are hundreds of light years away, and traces of something that existed hundreds of years ago. I can’t help but wonder, “What am I looking at ?”
Maybe the stars I’m seeing right now don’t exist anymore.
Then, what is it I’m looking at now?
When you say [stars], are you referring to huge, heavy fixed stars, or you mean the delayed image that made by the light from hundreds of years ago?
I always make use of differences between notion and perception when I work on my art works; as in the difference between the [stars] that we know by observation and scientific reasoning, and those that we are looking up now.
I have a great deal of interest in the identity and difference in things.
When the notion and perception fail to match, we will inevitably doubt about the thing you are looking at. Just like I wondered what stars really are. What I pursue is how to make the device that changes the perception of something through the experience of wandering between its notion and perception.
Ute Heim
Artistic Ruins![]()
Einfuehrung: Text von Marion Bierling, gesprochen von Richard Wilde
Hierzu sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen21. Februar – 15. März 2015, Do – So 14:00 – 17:00 UhrFeierabendschau am 3. März 2015, 18:30 Uhr
Es spielen „Ute Heim und ihr Praerieorchester“, anschließend Kuenstlergespräch
Ute Heim
Artistic Ruins

„Canvas Sky“ 2014, Installation, Hartfaserplatte beschichtet und gelocht, Dachlatten, Maße: variabel; Foto: ©Yvonne Leinfelder

erzeugt sie Dissonanzen, die es möglich machen, in emotionale Räume vorzudringen, welche sonst verschlossen blieben.
Ihre neuesten Arbeiten, von denen einige erstmals in der Neuen Galerie Landshut gezeigt werden, sind Teil einer Werkserie mit dem Titel „Artistic Ruins“. Es handelt sich dabei um ein umfassendes Projekt, das aus mehreren Arbeiten besteht, die sich alle um Vergänglichkeit, Erhalt, Pflege und Konstruktion bestimmter romantisch verklärter Zustände drehen, um deren Verherrlichung und um die damit jeweils verbundenen praktischen Anforderungen.
Feierabendschau am 3. März 2015, 18:30 Uhr
Es spielen „Ute Heim und ihr Prärieorchester“, vorher Künstlergespräch

„plastic mu: In A Shanty“, Ute Heim/Marc Melchior, 2004 Quelle Musik: „In A Shanty In Old Shanty Town“ (L. Jack, J. Siras, J. Young, Non protected shares) Vocal: Ute Heim Ukulele: Marc Melchior Dauer: 1:06 min

Ute Heim – „Take me back to my boots and saddle“ Vol I & II, Video, 2011, 2–Kanal–Videoprojektion, 2 DVDs, 2 DVD-Player, 2 Beamer; 45:00 min
Es spielen „Ute Heim und ihr Prärieorchester“, vorher Künstlergespräch mit Marion Bierling, M.A.
Ute Heim & ihr Prärieorchester
Fotos: Ken Macbeth Knowles
Musikprojekt von Ute Heim mit wechselnder Besetzung und akustischer Instrumentierung zur Erforschung noch unbeackerter Gebiete in der Musik.
Ute Heim (Vocal/Kazoo/Geige/Waschbrett)
Marc Melchior (Ukulele/ Banjo)
Ute Heim hat ihre Pferde gesattelt für einen Ausritt in die hinterste Prärie und dabei einige alte und neue Bekannte getroffen. Der Wind pfeift durch die Ritzen der Scheune, die Flinte steht angelehnt am Balken, die Fiddle krächzt aus dem letzten Loch, der Banjospieler zupft die verdammten Saiten, es staubt und das Herz zieht sich zusammen, wenn die Stimme die 2,8 Oktaven durchträllert. Kurz: Es wird getanzt, geweint und gelacht.
Old Time, 20er Jahre, Honkytonk, 60s, Jazz
Isabella Berr | Heiner-Matthias Priesnitz
Fotografie | Zeichnung

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Isabella Berr | Heiner-Matthias Priesnitz
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Fotografien | Zeichnungen
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Einfuhrung: Stephanie Gilles, M.A.
Musik: Claus Freudenstein
Hierzu sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen
21. März – 12. April 2015, Do – So 15:00 – 18:00 Uhr
Feierabendschau am 31. März 2015, 18:30 Uhr mit Künstlergespräch
Isabella Berr
Fotografie
Heiner-Matthias Priesnitz
Zeichnung
Aisuke Kondo & Yukiko Nagakura bei idfx in Breda
za 02 mei ’15 tot zo 17 mei ’15
IDFX – Houtmarktpassage 28B
Opening van de expositie The Human Condition vindt plaats op zaterdag 2 mei om 16.00 u met de performance An Exploitation Structure, door Yukiko Nagakura. Verwacht ook een korte toespraak door Franz Schneider, conservator bij Die Neue Galerie Landshut, die de betreffende kunstenaars, Yukiko Nagakura (http://yukiko-nagakura-works.tumblr.com/) en Aisuke Kondo, (http://aisukekondo.com/Home.html) heeft uitgekozen.
Inloop vanaf 19.30 u. Verder vanaf zondag 3 mei elke donderdag tot en met zondag van 14 – 17 u te bezoeken. Houtmarktpassage 28B ingang via Kerkstraat – Breda.
Title van de expositie: The human condition. Gezamenlijk thema: Migration, History, Human right, War. What kind of works will we show?
Yukiko Nagakura (fotowerken/schilderijen), is geboren in Shizuoka, Japan. Woont en werkt op dit moment in Berlijn. Nagakura is een conceptueel kunstenaar die naast het maken van schilderijen en video’s ook installaties maakt en performances uitvoert.
Aisuke Kondo (fotowerken/sculpturen), Kondo maakt werk binnen het concept Reconstruction of Memories. In een project over zijn grootvader die gedurende 38 jaar en tijdens WO II als immigrant in San Francisco woonde linkt hij het verleden aan het heden. Hij poogt de grens die ligt tussen mens, tijd en plaats te ontleden. Hierdoor functioneert zijn werk als een reconstructie van een ‚memory machine‘
IDFX in Landshut van 22.5 t/m 7.6
Vlak ná de expositie van Landshut bij IDFX organiseert IDFX bij Die Neue Galerie Landshut in Landshut (d) van 22 mei tot en met 7 juni een expositie met werken van de beeldend kunstenaar, dichter, performer en muzikant Nick J. Swarth (tilburg – www.swarth.nl ) en de beeldend kunstenaar en vormgever Michiel van der Zanden (Breda – www.michielvanderzanden.nl). Opening dáár vindt plaats op vrijdagavond 22 mei om 20.00 u.

Info:
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http://www.idfx.nl/nl/agenda/human-condition
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His recent work is a project concerning his great-grandfather, who made the experience of the conditions of an immigrant’s life – like Aisuke Kondo does it today, generations later..
His great-grandfather lived in San Francisco, USA for 38 years, from 1916 till 1954. During the Second World War he was imprisoned in an internation Camp in Utah.
Aisuke Kondos work is based on archived material of these 38 years.
His photographic artworks combine different fragments out of this archive. So he is connecting the past to the present. By doing so, his works function as a reconstruction of a „memory machine.”
In this way he dissects the border which lies between people/time/places like our memories do to create a new and sometimes more lucid truth. So Aisukes work can be defined as a concept of „Reconstruction of Memories.”
„What we need“said the art historian Horst Bredekamp in the Süddeutsche Zeitung, is space for reflecting things, and therefore we need a distance to what is happening.
Sometimes the distance is in danger to be completely eliminated by the overload of pictures, images and information in the mass media. What we think there to perceive is more and more influencing and manipulating our concept of reality.
Yukiko Nagakura is interested in this difference between the perception and the conception – and her works are based on that idea.
And for that she exchanges the media way in an immediate way of perception.
She recently visited a refugee camp near Calais, where refugees from all over the world wait for a possibility to travel to England.
There she could get into contact to some of the refugees and could have an immediate look on their situation, in their hopes and dreams and in their daily life.
In her artworks she is now recreating an artistic distance to the conditions of this refugee life. And so she allows us to find a deeper truth in the paintings than we could ever get in the media images:
Her artworks urge us to connect the perceived pictures with our memory, our emotions our sense of responsibility and in the end with the question, which values we all stand for.
Human Condition““ is the title of this exhibition – like Hannah Arendts book from 1954, where she is asking for the basic conditions of human existence.
The question is still as urgent as 60 years ago.
Heather Sheehan – barking the willow
Heather Sheehan – barking the willow
barking the willow
Fotografie, Installation und PerformanceEröffnung: Freitag, 24. April 2015, 20:00 Uhr
Einfuhrung: Ewa Knitter, Paris
Hierzu sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen
25. April – 17. Mai 2015, Do – So 15:00 – 18:00 Uhr
Mit freundlicher Unterstutzung von Stadt Landshut, Sparkasse Landshut
sowie Sabine Schurhoff-Dobler u. Rainer Dobler
Heather Sheehan
barking the willow
Die Neue Galerie Landshut präsentiert eine ganz besondere Einzelausstellung mit Werken der deutsch-amerikanischen Künstlerin Heather Sheehan. Sie wird die Ausstellung am 24. April 2015 um 20:00 Uhr mit einer Performance eröffnen: Dabei wird sie sich auch auf den zweistöckigen Ausstellungsraum beziehen. Dieser mittelalterliche gotische Stadel befindet sich auf der Mühleninsel in der Isar.
Heather Sheehans Werk vibriert von Geschichte(n), die stets sowohl persönlich, als auch geschichtlich gelesen werden können.
Mehrdeutig umreißt sie existentielle Situationen von Gut und Böse, von Freiwilligkeit und Zwang, und spannt einen Bogen individueller Wahl. Dieser reicht von Isolation, spirituellem Rückzug und Suche nach Sicherheit, bis hin zur Gemeinschaft, welche das Individuum einschränkt durch die Verpflichtung oder gar Verurteilung, Grenzen anzunehmen, die auf bestimmten moralischen oder rechtlichen Konstrukten basieren. Die Geschichte dieser Fragen berührt den Betrachter ganz unmittelbar, auch wenn sie nicht explizit in in den Arbeiten von Heather Sheehan formuliert werden.
Neben Performance und Installation wird als weiterer Schwerpunkt der Ausstellung eine Serie von analogen Schwarz-Weiß-Fotografien mit dem Titel: „barking the willow“ gezeigt, die Heather Sheehan zum ersten Mal öffentlich präsentiert. In dieser fotografischen Selbstinszenierung porträtiert die Künstlerin Transformationen seelischer Zustände durch rituell verfügte Handlungen.
Heather Sheehan wird während der gesamten Dauer der Ausstellung anwesend sein, als lebender Bestandteil ihrer Ausstellungsinstallation.
Die Ausstellung dauert bis 17. Mai 2015 und ist geöffnet Donnerstag bis Sonntag von 15:00 bis 18:00 Uhr.
Landshut, Bavaria, Germany – the Neue Galerie Landshut presents a solo exhibition of works from Heather Sheehan. In her opening exhibition performance on April 24th, 2015 at 20:00, Sheehan will encase herself once again in a person-sized sack and crawl up the stairs to the top floor of the two-story exhibition space, a medieval gothic grange hall situated on Miller Island in the Isar river.
Heather Sheehan’s work vibrates with equivocal stories of good and evil, voluntary and involuntary, both personal and historical. From the individual choice to isolate, enter a spiritual state of seclusion or seek safety to that of society restraining others, to commit or condemn them to confinement based on certain moral and legal constructs. The history of these issues is inescapable, even when not consciously recognized.
The sequence of Black & White analogue photography titled: barking the willow, will be on public view for the first time. The self-staged photowork portrays a psychic transformation through ritualistic enactments.
Heather Sheehan will be present, at work, as live component of her installation environment for the duration of the exhibition from April 25 to May 17, 2015.
Heather Sheehan
sack-rope-stone
00:5:06
performance documentation Gotische Stadel, Landshut, Bavaria, Germany
part of ’sack-rope-stone‘
on-going installation / performance series, 2014-2016
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on-going installation / performance series, 2014-2016
I have constructed a person-sized sack. I have sewn myself inside it, remaining confined there. I have worked in the seclusion of the sack and documented the experience. The empty sack has been hung up, at varying locations, sometimes tethered by a large stone, to balance in the open air.
‘sack-rope-stone’ is both prop from performance as well as work of sculpture. The sack has been imparted with the experience, by my actions, of containing a live person. As an object of sculpture, it embodies and represents ideas on the subject of safety and confinement.
As individuals, we choose at times to isolate ourselves, to enter a spiritual state of seclusion or to seek safety. As a society, we decide to restrain others, to commit or condemn them to confinement based on certain moral and legal constructs. The history of these issues is inescapable, even when not consciously recognized.
‘sack-rope-stone’ poses as an image of restraint, directly visible. The sack is itself captive, fixed in place by the rope and the weight of the stone. Wind causes the sack to struggle against these restraints. The counter weight helps the sack to remain safely out of harm’s way, holding it balanced at a height out of reach. The tension of this state is ever-present, the positive and negative united in sculptural form.
As the sack sways in the winds, it vibrates with equivocal stories of good and evil, voluntary and involuntary, both personal and historical.
sack-rope-stone
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http://heathersheehan.com/works-2012-present/sack-rope-stone
Michiel van der Zanden | Nick J. Swarth
artworks & poems

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MICHIEL van der ZANDEN | NICK J. SWARTH
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artworks and poems
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Stichting Idee Fixe, Breda (NL)
Eröffnung: Freitag, 22. Mai 2015, 20:00 Uhr
Einfuhrung: Paul Hagenaars
Gedichte: Nick j. Swarth
Hierzu sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen!
23. Mai – 7. Juni 2015
Do – So 15:00 – 18:00 Uhr
Michiel van der Zanden
Malerei, Skulptur & Video

Häufig verwendet er in seinen Gemälden vertraute Gebäude oder landschaftliche Orientierungspunkte als Bildgegenstand – aber diese sind stets mehr als einfache Landschaft oder Stadtansicht. Mit Hilfe eines Computerprogramms werden diese ursprünglichen Objekte und Kompositionen in einem leeren, beinahe unheimlichen Raum isoliert, in dem die Gesetze der Physik und Architektur irgendwie beugsamer als in der Realität scheinen. Schließlich werden sie vom Künstler wieder in Acryl- und Ölbilder überführt. Das Ergebnis ist eine Malerei, die unmögliche Blickpunkte eröffnet, welche nur in einem Computer-Programm eingenommen werden können. Van der Zandens Geschick, glatte Objekte und sanft entschwindende, scheinbar endlose Hintergründe gegenüberzustellen, macht diese Irritation umso erschütternder.
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In his work he often starts by making a 3D sketch in the computer of a situation from daily life. Later he uses this image as a base for a highly realistic painting in acrylic or oil paint. This approach give his work a special kind of absurdistic feel. You might have seen an example of this in the picture of a caravan in the article in the Landshuter Zeitung.
Since last year van der Zanden has taken a new direction. Now he focuses more on abstract form and subjects, looking into objects or shapes in public space. Everybody will recognize these objects as specially designed or formed like a bench in the park, a chewed out gum or a fountain. Like in the fountain on the video upstairs, which he measured and photographed in detail, and afterwards setup as a 3D model an rendered in minute detail to a surrealistic version of reality.
(Dorien Eggink)
Nick J. Swarth
Drawings, Objects & Poems

Drawings

Dirt Drawings & Objects
Die Ausstellung am 22. Mai um 20:00 Uhr wird deshalb auch mit einer kurzen Lesung einiger seiner Gedichte eröffnet. Der Eintritt ist frei.
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“Shabby art that falls apart”, its a term he himself invented to discribe his works. A title that also refers directly to the way Swarth makes his art. You will often find him in the city where he collects kinds of stuff thrown away in the streets. These “Found Objects” are the base material for his art. In this way the seemingly worthless material is given a second life in crazy dadaistic collages and sculptures you can see displayed here.
Cohesion is important part of the art of Swarth. A lipstick will become part of a still life, a shoe will become a vase for strange flowers, a spot on some paper is often the start of a dirt drawing as Swarth will call them. You can look at all the works separately, but the artist will always present them in a series or as a part of a well though trough composition.
You can expect of a word artist like Swarth the titles are an important part of the work it self, referring to other art, literature or politics. With his dark and fragile collage work Swarth reflects on western society and the disposable attitude and question the fragility of the system.
Art with an edge is what makes Swarth tick. That is why he is one of the favorite artists of IDFX.
(Dorien Eggink)
Erwin Legl
Skulptur und Zeichnung
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ERWIN LEGL
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Skulptur und Zeichnung
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Einführung: Franz Schneider20. Juni – 12. Juli 2015, Do – So 15:00 – 18:00 Uhr
Finissage am 12. Juli 2015, 16:00 Uhr mit Künstlergespräch
Skulptur und Zeichnung
Erwin Legl
Mit den Plastiken zeigt Erwin Legl Arbeiten, die einerseits den architektonischen Raum aufnehmen und die sich andererseits eher sperren. Verschiedene Trägermaterialien geben eine formale Tendenz vor, das bildnerische Ergebnis entsteht planfrei. Erinnertes, Erdachtes wird zur gegenwärtigen fragilen Gestalt. Die Zerbrechlichkeit der Materialien Gips und Holz entspricht einer reduziert poetischen Formensprache.
Die Zeichnungen sind keine Werk- oder Arbeitsskizzen sondern stehen für sich, ambivalent zwischen Sich-Entziehen und Präsenz oszillierend.
Peter Sauerer
und und und

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„und und und“
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von Peter Sauerer
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Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 17. Juli 2015, 20:00
Einführung: Peter SauererExponate von
Thomas Bayrle Michele Bernardi Stina Delago Maria Bock Stephan Conrady Stefan Eberstadt Matthias Egersdörfer Harald Fersch Sabine Finkenauer Trude Friedrich Vincent Friedrich Ute von Greissing Theresia Hefele Heribert Heindl Sabrina Hohmann Arnold Holzknecht Michael Kalmbach Martin Kargruber Oskar Kargruber Emilie Klepper Axel Kraus Jürgen Krause Max Kuntner Ulla Maibaum Iris Musolf Christoph Mauler Jörg Obergfell Robin Page Bluebeard Sir Eduardo Paolozzi Marius Pfannenstiel Bénédicte Peyrat Pelé Wilfried Petzi Max Raffler Manfred Saga Alfred Sauerer Peter Sauerer Horst Schreiter Conny Siemsen Tobias Siemsen Katrin Schmidbauer Helge Schneider Barbara Spaett Bernhard Stöger Harry Turzer Undine Weyers Andreas von Weizsäcker Josefa Zinth und und und…
Wer wissen möchte, was der Fußballer Pelé auf der Exponatenliste zu suchen hat, sollte sich den Eröffnungstermin auf jeden Fall vormerken…
und und und
Peter Sauerer
Peter Sauerer ist bekannt für seine meisterhaften wie hintersinnigen Kleinplastiken, die er nur selten in Einzelausstellungen präsentiert.
Hintersinnig ist auch das Konzept der Ausstellung in Landshut, denn obwohl es sich um eine Einzelpräsentation handelt, reicht die Liste der Exponate in Landshut von Thomas Bayerle über Sir Eduardo Paolozzi bis Helge Schneider, von Matthias Egersdörfer über Robin Page Bluebeard bis Andreas von Weizsäcker.
Auch bekannte Künstler der Neuen Galerie sind in der Liste vertreten, so etwa Sabrina Hohmann, Ulla Maibaum, Christoph Mauler oder Conny Siemsen.
Peter Sauerer realisiert mit dieser Ausstellung eine Idee, die er schon lange mit sich herumträgt: nämlich Dinge zeigen, die ihm während seines Lebens über den Weg gelaufen und irgendwie hängengeblieben sind. Entweder materiell oder im Kopf. Das Motto könnte lauten:
„Ich zeig‘ dir meine Briefmarkensammlung-Retrospektive.“
Zu beinahe jedem Exponat gibt es eine für den Künstler persönliche Geschichte. Folgerichtig wird Peter Sauerer zur Eröffnung der Ausstellung am kommenden Freitag, den 17. Juli 2015 um 20:00 im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel selbst in die Ausstellung einführen, welche die Frage stellt: wo beginnt Kunst, wo hört sie auf, wenn überhaupt, und was macht einen Künstler aus.“und und und
Peter Sauerer
Peter Sauerer ist bekannt für seine meisterhaften wie hintersinnigen Kleinplastiken, die er nur selten in Einzelausstellungen präsentiert.
Hintersinnig ist auch das Konzept der Ausstellung in Landshut, denn obwohl es sich um eine Einzelpräsentation handelt, reicht die Liste der Exponate in Landshut von Thomas Bayerle über Sir Eduardo Paolozzi bis Helge Schneider, von Matthias Egersdörfer über Robin Page Bluebeard bis Andreas von Weizsäcker.
Auch bekannte Künstler der Neuen Galerie sind in der Liste vertreten, so etwa Sabrina Hohmann, Ulla Maibaum, Christoph Mauler oder Conny Siemsen.
Peter Sauerer realisiert mit dieser Ausstellung eine Idee, die er schon lange mit sich herumträgt: nämlich Dinge zeigen, die ihm während seines Lebens über den Weg gelaufen und irgendwie hängengeblieben sind. Entweder materiell oder im Kopf. Das Motto könnte lauten:
„Ich zeig‘ dir meine Briefmarkensammlung-Retrospektive.“
Zu beinahe jedem Exponat gibt es eine für den Künstler persönliche Geschichte. Folgerichtig wird Peter Sauerer zur Eröffnung der Ausstellung am kommenden Freitag, den 17. Juli 2015 um 20:00 im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel selbst in die Ausstellung einführen, welche die Frage stellt: wo beginnt Kunst, wo hört sie auf, wenn überhaupt, und was macht einen Künstler aus.“
















































