Der Schaffensprozess selbst, auch der des Betrachtens, wird mit zum Thema in den Arbeiten der beiden Künstlerinnen, die in immer neuen Kompositionen, Überlagerungen und Umgestaltungen ihre Elemente in Relation zueinander setzen.
Die stark prozessorientierten Arbeiten von Bärbel Praun entstehen aus in der Natur oder auf der Straße gefundenen Objekten und entsorgtem Material und finden ein sensibles Gleichgewicht in temporären Skulpturen. Mittels verschiedener Medien wie Objekt, Installation und Fotografie öffnen sich neue Betrachtungsebenen und Fragen nach Raum- und Zeitwahrnehmung tauchen auf.
In den Spiegeln von Jenny Forster formt das Zusammenspiel aus unterschiedlichen Materialien, spielerischem Farbfluss und klaren Setzungen zwar das, was wir zu sehen bekommen, doch was sehen wir eigentlich? Wo und wer sind wir, wenn wir in diese Spiegel oder Räume blicken?
Im zweiten Stockwerk lösen sich die Konstruktionen und architektonisch anmutenden Gebilde der Künstlerinnen noch stärker auf und wir begegnen Farb- und Formwelten, die im Spiel zwischen Mikro- und Makrokosmos oszillieren. Vielfalt und Lebendigkeit steht hier in Wechselwirkung mit der Ruhe und Kraft, die die Motive ausstrahlen. Die immer wiederkehrenden gleichen Grundformen einer Felsformation oder die von Himmelskörpern ermöglichen dem Betrachter gerade durch die Reduktion ein immer wieder neues Sehen und Entdecken.
Der Verein für Orginalradierung München ist eine der ersten Adressen für feine Druckgraphik – und dies seit mehr als 100 Jahren. Dabei ist es ihm immer gelungen, sich kontinuierlich zu verjüngen, neue Strömungen aufzunehmen und dennoch die Qualität der Tradition wertzuschätzen. Auf diese Weise gelingt es dem Verein stets am Puls der Zeit zu sein und das ganze Spektrum zeitgenössischer und aktueller Druckkunst in seinen Reihen abzubilden.
Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Kooperationen zwischen der Neuen Galerie Landshut und dem Verein für Originalradierung München. Künstler wie Christoph Lammers, Katharina Ulke, Michael Runschke, Daniela Erni oder Heiner Blumenthal waren schon in beiden Häusern zu sehen.
Nun zeigt der Verein für Originalradierung die ganze Bandbreite des Schaffens seiner Mitglieder. Die traditionelle Jahresgaben-Ausstellung wird in Landshut zu sehen sein. Hochwertige Druckgraphik ist immer auch für den Sammlungsanfänger erschwinglich. Doch diesmal gibt es sogar ein ganz besonderes Angebot: Alle Mitgliederpreise gelten auch für kurzentschlossene Neumitglieder – und selbst eine kostenlose Jahresgabe steht für diese bereit. Wie auch immer: ein Besuch der Ausstellung lohnt sich bei dieser hochkarätigen Zusammenstellung auf jeden Fall.
Die Ausstellung trans ist ein malerischer Dialog zwischen den beiden Künstlern Stephan Conrady und Michael Hofstetter. Beide haben sich wechselseitig kuratiert und die ausgestellten Werke des jeweils anderen ausgesucht. trans zeigt so die Transgression des autonomen Künstleregos zum Kollaborateur – und darüber hinaus die der Gattung, des Stils und schließlich der Geschlechter.
Stephan Conrady und Michael Hofstetter haben zusammen in den späten achtziger Jahren an der Akademie der Bildenden Künste München Malerei studiert. Conrady bei Rudi Tröger, Hofstetter bei Gerd Winner. Über diese biografische Gemeinsamkeit hinaus verbindet beide in ihren Werken die grundsätzliche Befragung der Kunst.
In ihren Werken kämpft die Tradition mit der Gegenwart. Genauer gesagt: Die Tradition wird unter den Bedingungen der Moderne dargestellt. Dieser Streit zwischen Tradition und Zerstörung, zwischen Bewahren und Überschreibung ist als offene Spur in den Werken präsent und zeigt sich als unabgeschlossene Suche nach Schönheit. Diesen beiden Künstlern geht es um das verlorene Ganze der Kunst selbst.
Die Kunst von Conrady und Hofstetter gibt sich immer als offener Prozess zu erkennen. Für sie ist Kunst keine beherrschbare Fertigkeit, um ein gültiges Bild zu erstellen, sondern eine permanente Auseinandersetzung am und im Bild selbst. Oft passiert es, dass weitergemalt wird, obwohl das Bild schon fertig war. Hier zeigt sich der abendländische Widerstreit zwischen Rhetorik und Revolution, zwischen Schönheit und Zerstörung, den die beiden in ihrem Werk mit ihren Mitteln fortsetzen. Formal gesehen sind diese ständigen Überschreibungen und Übermalungen Palimpseste. Ein Darstellungsmittel, das beide in buchstäblicher wie auch in übertragener Form verwenden – nicht selten auch als bewusste Verunklärungsstrategie.
Stephan Conradys Malerei basiert auf einer ikonografischen Modellsituation: eine Scholle in wässriger Ursuppe unter einem hohen Firmament, mit Menschen inmitten von Bäumen und Büschen. Dieses ptolemäische Setting gehört in all seinen Varianten, ob als Paradiesgarten oder Arche Noah, zum traditionellen Bestand der Kunstgeschichte. Neu bei Conrady ist, dass er dieses ikonografische Setting mit Mitteln der modernen Malerei bearbeitet und so tut, als ob es ein abstraktes Gemälde wäre. Er enthaust im Malen selbst die gesetzte Idylle – und dieses Malen ist kein zielorientiertes Ausschmücken der gegebenen Szene, sondern ein permanentes unablässiges Setzen und Wegnehmen, ein Wechsel von Farbauftrag und Abschaben. Conradys Malerei ist in gewisser Weise vergleichbar der Dichtung von Samuel Beckett, sowohl, was das Setting angeht, als auch hinsichtlich der Befragung des traditionellen Erbes mit Sprache der Moderne. Der oft übersehene komische Aspekt dieses Widerstreits von Tradition und Moderne tritt in Conradys Arbeiten der letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund.
Auch bei Michael Hofstetter ist das onto-topologische Setting von Scholle, Himmel, Wachsen und Vergehen der Bezugsrahmen seiner Kunst, aber nur als Trümmer sichtbar. Er ist auf die Seite der Fotografie gewechselt. Nicht aus Neigung, sondern aus der Einsicht in die Notwendigkeit des Verrats an der Tradition. Er weiß: Nur im Verrat kann er sie vor falscher Vereinnahmung, Verkitschung und Ausverkauf retten.Denn die Fotografie hat die Dinge der Welt in Zeichen verwandelt.
Gold oder Scheiße? Als Zeichen sind sie nun einem ständigen Wechsel ausgesetzt, den die jeweilige Mode bestimmt. hAlles kann zur Ikone aufsteigen, alle Ikonen können verblassen und belanglos werden. Die messianische Verbindung zwischen Trash und Heiligem hat der Fotoapparat profanisiert. Diesen Umwertungsmechanismus spielt Hofstetter in seinen Zeichnungen aus. Die von Conrady für trans ausgewählten 15 Zeichnungen sind übermalte Schmier- und Notizzettel: Gedanken für Texte, Zahlennotizen von Farbwerten, Entwürfe für Bücher, Möbel und Skulpturen. Hofstetter hat in diese Notizen hinein Shemales aus dem Internet in Gold und Silber gemalt. Diese Malerei mit den Letztgültigkeitsfarben Gold und Silber stoppt den vorläufigen und transitiven Charakter dieser Notizen und hebt sie in den Stand der Heiligkeit. In den Notizzetteln zeigt sich das unsere Wirklichkeit beherrschende Moment der Arbeit – die nicht vor der Kunst Halt macht. Ihre Gegenwelt, die Lust, vermittelt das Pornobild aus dem Internet. Beide, Arbeit wie Lust, sind ausgehöhlt durch den Kapitalismus und die mediale Verbreitung. An ihrem Zusammenprall entsteht die Möglichkeit von etwas anderem: Leerraum, der von einem dialektischen Bild eröffnet wird.
Walter Benjamin entwarf dieses Verfahren, damit die zeichenhaften Dinge jenseits der Mode wieder erwachen und virulent werden können.
Auch Conradys Kombination aus ausgehöltem Paradies und einer zur Attitüde gewordenen abstrakten Geste evoziert ein unentschiedenes Schwanken zwischen Entfremdung und neuem Sinn. Ein Schwanken zwischen Leere und der Möglichkeit von etwas Neuem, das die ganze Ausstellung durchzieht.
trans ist mehr als die Addition von zwei Künstlerpositionen. Es geht um das verlorene Ganze der Kunst.
H E R B E R T N A U D E R E R P A R A S I T E I S L A N D – T H E M A D H O U S E
mit Josef Bierbichler / Sybille Canonica / Herbert Nauderer / Jan de Boer Buch und Regie: Herbert Nauderer / Annika Tepelmann Bildgestaltung: Tom Fährmann 14:20 Minuten
im K I N O P T I K U M L A N D S H U T
am Samstag, 22.September um 18:30 Uhr
Film in arri-Qualität. Danach Gespräch mit dem Künstler.
TRAILER
Im Anschluss um 21:00:
„A Thought of Ecstasy“ – Vom Mausmanns- ins Trumpland: Ein provokanter Mix aus Mystery-Thriller, Roadtrip und Erotik – eine David Lynch-Erfahrung aus deutschen Landen! (D 2017 | Regie: RP Kahl |)
anlässlich der Ausstellung
HERBERT NAUDERER
Zeichnung, Fotografie und Film
7.09. – 7.10.2018
Do – So 15:00 – 18:00
im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel
Hierzu sind Sie herzlich eingeladen!
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Hirmer-Verlag
MARIA LASSNIG
Animation Films
19.00-23.00 Uhr
Eintritt frei
Nach dem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien lebte Maria Lassnig in den 1950er und 1960er Jahren in Paris, wo sie von informeller Kunst und Surrealismus umgeben war. Zwischen 1968 und 1980 lebte sie in New York, wo ihr bahnbrechendes Filmschaffen entstand.
Diese besonders einfallsreichen Animationen sind jetzt erstmals bei INDE X auf DVD versammelt. Wie auch in ihrer Malerei beschäftigt sie sich in tiefsinnigen und raffinierten Geschichten mit der Komplexität der Mann-Frau Beziehung und den Erfahrungen des Frau- und Künstlerinnen Daseins. Ihr berühmtester Film – Maria Lassnig Kantate – entstand 1992 im Alter von 73 Jahren. Darin präsentiert sie ihre Lebensgeschichte in einem 14 strophigem Lied, das die Künstlerin selbst in unterschiedlichten Kostümen vorträgt und mit humorvollen und lustigen Animationen illustriert. Ihre Arbeit widersetzt sich der kunstgeschichtlichen Kategorisierung, blieb Lassnig immer unabhängig von allen Kunstströmungen. Gleichzeitig stand sie immer im Dialog mit nachkommenden Künstlerinnen-Generationen. Obwohl sie hauptsächlich in Österreich und Deutschland bekannt ist, wurde in den letzten Jahren vermehrt die Bedeutung ihrer Arbeit in internationalen Ausstellungen anerkannt.
BAROQUE STATUES 1970-74, 15 min | IRIS 1971, 10 min | CHAIRS 1971, 2 min | SELF PORTRAIT 1971, 4:30 min | SHAPES 1972, 9 min | COUPLES 1972, 9 min | PALMISTRY 1973, 10 min | ART EDUCATION 1976, 8 min | MARIA LASSN IG KANTATE / THE BALL AD OF MARIA LASSN IG 1992, 8 min
Astrid Schröder und Peter Dorn arbeiten in ihren Werken mit dem Prinzip Wiederholung bzw. mit seriellen Anordnungen.
Astrid Schröder zeichnet mit dem Pinsel senkrechte Linien, deren Länge von der Konsistenz der Farbe abhängt. Dies und das Prinzip der Wiederholung sind der Ausgangspunkt, von dem aus sie ihr Werk entwickelt – die „kontrollierte Handschrift“ wird zum Bildinhalt.
Peter Dorns seriell anmutende Papierarbeiten entstehen häufig aus dem Material des „unscheinbar Alltäglichen“. Bei genauem Hinsehen werden Muster aus Fahrkarten, Briefmarken oder den gelochten Randstreifen eines Notizblocks sichtbar.
8. September – 13. Oktober 2018 Winfried Muthesius
Die Rettung des Sichtbaren ins Unsichtbare
Gemälde und Arbeiten auf Papier
Am Freitag, 7. September 2018, 20.15 Uhr wird der Künstler ‚Hand an sein Werk legen‘.
Winfried Muthesius, 1957 in Berlin geboren, studierte und war Meisterschüler an der Hochschule der Künste in Berlin. Er lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg.
In zahlreichen Ausstellungen in musealen, sakralen und öffentlichen Räumen im In- und Ausland haben seine Malerei und seine Installationen ihre Botschaft entfaltet.
Muthesius arbeitet an unserer Welt und unserer Zeit: an ihren Gegensätzen, an ihrem Sowohl-als-Auch, an ihrem Schrecken und an ihrem Versprechen. Er zeigt sie in seinen Bildern durch die Überlagerung und Verschmelzung von fotografischer Prägnanz und malerischer „expressionistischer Wut“ als eine Welt und Zeit der Ungewissheit und Unberechenbarkeit. Gleichzeitig wiegt er den Betrachter mit seinen güldenen Bildreihen in die Hoffnung dem Unerwarteten zu entkommen. Seine Mimesis erhöht und sublimiert die Realität und wird so, wie Rainer Maria Rilke sagt, zur „Rettung des Sichtbaren ins Unsichtbare“.
8. September – 13. Oktober 2018 SECHS
Jahresausstellung
Zum sechsten Mal reichten Kreative ihre Arbeiten für die Jahresausstellung der Galerie ein. Eine dreiköpfige Jury wählte die Besten aus. Zu sehen ist aktuelle Fotografie aus 2017-2018.
8. September – 7. Oktober 2018 HERBERT NAUDERER
PARASITE ISL AND _the madhouse
Einführung: 7. September, 21.45 Uhr
Herbert Nauderer zeigt Auszüge seines Zyklus „PARASITE ISL AND “, der zuletzt im Kallmann-Museum bei München zu sehen war.
Der Mausmann – eine Art Alter Ego des Künstlers – führt den Betrachter nicht nur durch dessen multimediale Ausstellung, sondern auch durch eine unheimliche, teils verstörende Parallelwelt menschlichen Seelenlebens.
Bleistift- oder Tuschezeichnungen bilden hier gemeinsam mit Objekten, Dokumenten, Videoloops und Fotomontagen eine komplexe Rauminstallation aus surrealen Elementen, die den Besucher vor den Zwiespalt von Fakt und Fiktion, Sprache und Handlung, Traum oder Alptraum stellen.
Gefundenes trifft auf Erfundenes und stellt dabei den Betrachter vor die Frage, wie er mit dieser mysteriösen Traumwelt umgeht, die neben Unbehagen und Beklemmung durchaus aber auch ironisch-humoristische Nuancen hervorbringt.
8. September – 12. Oktober 2018
DONNA
Aktreliefs aus Ton von Doris Kabutke
Meine Aktreliefs sind Umsetzungen von Aktzeichnungen Frauen aller Figurformen und Altersstufen (alte Frauen fehlen mir leider noch…).
Die Frau im allgemeinen interessiert mich natürlich , da ich zum Einen selbst Frau bin, aber auch, weil ich die verschiedenen Stadien, in denen frau sich je nach Alter und körperlicher Entwicklung befindet, sehr bewusst erlebt und beobachtet habe. Angefangen von der ersten Menstruation, über Sexualität, Verhütungsmethoden, Geburt und Erziehung von eigenen und fremden Kindern (ich bin Lehrerin).
Momentan bin ich in den sogenannten Wechseljahren und merke, wie stark
der Mensch/ich auch hier von seinen/ihren Hormonen geleitet wird.
Natürlich beobachte ich auch die Probleme, die speziell Frauen mit der Form ihres eigenen Körpers haben. Deswegen ist es mir wichtig, die Frauen aus den verschiedenen Entwicklungsphasen samt unterschiedlicher Figurformate zu zeigen. Dazu kommt mein Interesse an ungewöhnlichen Sichtweisen, Einblicken oder Ausblicke auf den weiblichen Körper, also der Komposition. Dazu beobachte ich die, sich zwangsläufig ergebenden, Negativräume zwischen den eigentlichen Körperteilen, stelle Körperproportionen um oder verschiebe sie stark im Bild, um Spannung trotz der gewünschten Ruhe zu erzeugen.
Ton ist bereits seit langem mein bevorzugtes Material, begonnen mit Gefäßformen, die sich zu Organen entwickelt haben, über Neuschöpfung von möglichen Urzeit-Blüten bis eben nun zu den Reliefs von weiblichen Körpern. Ton beginnt beim –Lehm–, den ich mit dem –Leben– gleich setze und eben
als besonders organisches, weiches, sehr gut formbares Material er-lebe, das trotzdem extrem stabil und dauerhaft ist. Wie Menschen, Körper, Leiber, Weiber…! Aus der Erde geboren. Dazu verwende ich weißen Ton, da er noch neutraler ist als der rote. Werde demnächst aber auch diesen bewusst einsetzen.
„In der aktuellen politischen Diskussion dient der Begriff Oxymoron meist dazu, Unwahrheiten und autokratischen Machtmissbrauch zur Normalität werden zu lassen. In der Kunst, insbesondere im Literarischen, hat der Begriff Oxymoron eher eine befreiende und subversive Bedeutung. Mit meinen Malereien, Grafiken und Collagen, die ich in der Ausstellung zeige, setze ich mich mit dem Verhältnis von Natur und Kultur und dem Menschen als Wesen mit Widersprüchen auseinander.“
Ehab Aziz
Das Kunstduo Veit/Barabás zeigt nicht nur Bilder an der Wand oder intoniert Lieder, sondern transformiert Räume, gestaltet vorgefundene Galeriesituationen durch den Zusammenklang von Bild- und Musikkunst komplett neu. In der Großen Rathausgalerie zeigt der Münchner Maler und Installationskünstler Johannes Veit, gebürtiger Landshuter, eine genau für den Ort konzipierte Spiegel-Rauminstallation. Der ungarische Komponist Zoltán Barabás präsentiert eine situationsbezogene Soundarbeit, bei der die Lichtreflexionen im Raum in dynamische Kompositionen übersetzt werden. Idee der Musik-Raum-Installation ist, den Besucher schon beim Betreten der Ausstellung in das Kunstwerk einzubinden. Der Spiegelschatten wird erfasst und digital transformiert: so verändert der Betrachter im Voranschreiten die Musikkomposition: er spielt mit und wird ein Element der Installation.
8. September – 11. Oktober 2018
GefässSkulpturen CasulaHüllen Martha Bochenek · Remo Leghissa Trine Pesch · Mahboobeh Zohoorparvaz
Dialog von Innen und Außen, etwas kostbares bergend, Raum für etwas zukünftiges, wachsendes gebend, oder Platz einnehmend, erobernd. Vier Künstler mit sehr unterschiedlichen Positionen und Formaten beziehen die Betrachter, Kunstliebhaber und -Nutzer mit ein. Eine Einladung, die sinnliche Kraft und Dynamik der Skulptur zu erfahren und zu genießen.
Herbst-Kunst & Kunsthandwerkermarkt:
Samstag 8.9., 10-19 Uhr und Sonntag 9.9., 10-17 Uhr
8. September – 6. Oktober 2018 Ewa Hanushevsky
„In the Middle of the Already“
Eine Installation der Erinnerung; Abbilder von Kanaldeckeln und Erosionsspuren der Straße. Und Köpfe, Köpfe, Köpfe. Fotografien, gezeichnete Malerei, Poesie der Vergänglichkeit. Was bleibt? Die Skulptur einer Madonna als Weg über die Oberfläche in die Tiefe. Aber ist das nicht schon in jedem Kopf sichtbar?
„Ich verstehe es als das Wesentliche meines künstlerischen Tuns, das aus mir Fließende im passenden Ausmaß und zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen.“ (Ewa Hanushevsky)
Ewa Hanushevsky, 1951 in Österreich geboren, studierte Medizin & Musik. Als Malerin, Musikerin, Performance-Künstlerin und Lyrikerin ist sie seit vierzig Jahren in Österreich, Tschechien und Deutschland aktiv.
Blaue Runde: Museen der Stadt Landshut
Die Museen der Stadt Landshut öffnen alle Standorte
im Rahmen der 13. Landshuter Kunstnacht bei freiem Eintritt von 19-23 Uhr.
Dialoge im Labyrinth »Dialoge im Labyrinth« inszeniert Begegnungen zwischen Objekten, die meist in Paaren auftreten und Fragen an den Betrachter als Gesprächsaufforderung richten. Ort dafür ist das Skulpturenmuseum mit seiner von Koenig initiierten labyrinthischen Struktur. Die Ausstellung versteht sich als Anregung, die Objekte als ernstzunehmende historische Quelle anzusehen, ohne ihren ästhetischen Horizont aufzugeben. Wir regen an, den Ursprüngen seiner Bildphantasie näher zu kommen. Zwischen ›Kopf und Hand‹ entfaltet sich im Werk des Bildhauers und Zeichners ein spannungsvoller Bogen, den auch seine Lehre an der TU München auszeichnet. Koenig ist ein Vertreter jener Moderne, die Werner Hofmann als ›Gespaltene Moderne‹ bezeichnet. Koenig liebt das Nicht-Eindeutige und gewinnt aus diesem Zögern heraus seine Eigenart vom ›offenen Kunstwerk‹.
Neben Fritz Koenigs Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte der Stadt Landshut zeigt die Privatsammlung ›Hiller, Koenig und Reidel‹ einen Dialog zwischen Lehrer und Schüler als Zeitgenossen. Das Gipfeltreffen von ›Koenig und Erbprinz‹ zeigt die sammelnde Faszination an der Kunst der Welt außerhalb Bayerns. Als Schwerpunkt des Künstlersammlers hält die neue Ausstellung zwei Dialogräume mit Meisterwerken aus »Mein Afrika« bereit. Hier können Sie sich ansprechen lassen vom Fremden, hier können Sie dialogisch über all jene Schwellen schreiten, für die begleitende Riten Hilfen und Nothelfer geben, wo Masken der Identität neue Rollen anbieten. Das Überschreiten der Schwelle zwischen dem Lebendigen und Materiellen eröffnet neue Dimensionen.
Außereuropäische Kunst fasziniert seit Picassos Kubismus all jene Künstler, denen Europa im Gefolge von Mission und Kolonien zu klein wurde. Unsere Ausstellung führt diesen Dialog in der Gegenwart mit Lotte Reimers und indigener Malerei aus Australien. Fritz Koenig notierte 1962: In meinem Zimmer hängt das große Foto einer Felsmalerei von Ureinwohnern Australiens. Kreisende, sonnenartige Gebilde und immer wieder Hände. Vor diesem Bilde stehe ich mit offenem Munde und überfordertem Fassungsvermögen.
Lebenslinien – Paul Klee und Fritz Koenig
In der neuen Ausstellung im KASiMiRmuseum geht es um Kunst: ums Zeichnen und Malen, um Punkte, Striche und Farbe. Es geht um zwei große Künstler, die beide einmal klein angefangen haben. Beide interessierten sich für ähnliche Dinge: zum Beispiel für Tiere, besonders für solche mit vier Hufen, oder für Afrika. Sie waren sehr beeindruckt von diesem Land, den Leuten und vor allem der Kunst. Und beide waren in Landshut, der eine nur kurz, der andere ganz lang. Der eine ist der Maler Paul Klee, der andere der Bildhauer Fritz Koenig, zwei Künstler, die ihr Leben lang gezeichnet haben.
Paul und Fritz nehmen euch mit auf eine Reise ins Land der Phantasie! In der Ausstellung könnt ihr viel erleben, erforschen und selbst kreativ werden. Seid ihr schon neugierig geworden? Dann kommt ins KASiMiRmuseum und seht, wieviel von beiden auch in euch steckt!
Koenig in Heiliggeist
Über den Sommer hinweg finden in der Heiliggeistkirche mit dem Baumeister Hans von Burghausen (†1432) und dem Bildhauer Fritz Koenig (1924 – 2017) zwei ebenbürtige Künstlerpersönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart zu einem Dialog zusammen, gehen Architektur und Skulptur in einem der schönsten Sakralräume der Spätgotik eine großartige Symbiose ein. Beginnend mit dem Frühwerk der fünfziger Jahre bis hin zu den markanten ›Epitaphen‹ der späten siebziger und achtziger Jahre spürt die Ausstellung der künstlerischen Entwicklung eines der großen Bildhauer der deutschen Nachkriegszeit nach.
Während im Kirchenraum die großformatigen Arbeiten in spannungsvolle Korrespondenz mit Architektur und Ausstattung treten, schließen sich in zwei selbstständigen Themenräumen Kleinskulpturen und Zeichnungen zu Werkgruppen und exemplarischen Bildpaaren zusammen. So gerät neben dem Bildhauer gleichberechtigt der Zeichner Fritz Koenig mit in den Blick. Die Ausstellung bietet Gelegenheit für die Neu- und Wiederbegegnung mit einem künstlerischen Werk, dessen eigenständiger Rang aus seiner existentiellen Dimension und formalen Reduktion erwächst.
Traditionell treffen sich Künstler, Akteure und Publikum zum Abschluss der Kunstnacht (oder auch schon früher) zum Resumé, zum Austausch oder einfach zum Ratschen – und zum einen oder anderen Gläschen zum Ausklang.
Wo könnte dies stilvoller geschehen als im RAUCHENSTEINER auf der Mühleninsel, an dessen Wänden nochmals ein eigener, hochkarätiger Kunstgenuss auf alle Besucher wartet. Auch für leichtes Essen ist noch gesorgt.
Wir freuen uns auf Sie!
Alles anders?
Das Organisationsteam der Landshuter Kunstnacht hat sich neu zusammengesetzt: Raimund Reiter und Herbert Obermeier, die von Anfang an im Team waren, haben nach zwölf aufreibenden Kunstnächten wohlverdient die Verantwortung in neue Hände gegeben. Ursula Bolck- Jopp, Vorsitzende des Kunstvereins Landshut, und Peter Litvai (Litvai Galerie für Fotografie), bilden ab jetzt mit Franz Schneider von der Neuen Galerie Landshut das Organisationsteam.
Auch innerhalb der Programm-Broschüre gibt es eine neue Anordnung: Aufgrund der erfreulich großen Zahl von teilnehmenden Galerien und Institutionen haben wir nun zwei Routen zu Ausstellungsorten so zusammengestellt, dass der interessierte Besucher auch deren zeitlich gestaffelten Einführungen folgen kann. Einen eigenen Bereich bilden die Museen der Stadt Landshut, die zur Kunstnacht öffnen, ohne eigene Einführungen zu planen. Natürlich mag sich aber jeder seine ganz persönliche Route bestimmen.
Denn bei allen behutsamen Veränderungen gilt für den Besucher doch auch in der 13. Kunstnacht die herzliche Einladung: Folgen Sie den gelben Füßen, lassen Sie sich von den künstlerischen Angeboten dieser Spätsommernacht überraschen, verzaubern, einnehmen, vergleichen Sie, kommen Sie ins Gespräch, seien Sie offen für die Angebote der Bildenden Kunst in Landshut und kommen sie auch nach der Kunstnacht wieder.
Vor allem aber sollen die gelben Füße Sie daran erinnern, in Bewegung zu bleiben, sich treiben zu lassen, sich möglichst wenig entgehen zu lassen – und am Ende der Kunstnacht in den Rauchensteiner zu kommen zum gemütlichen Ausklang, bei dem Sie sicher Gelegenheit haben, Ihre Eindrücke mit Ihren Freunden, mit den Veranstaltern und bestimmt auch mit den Künstlern auszutauschen.
Und so gilt für diese Kunstnacht, wie für die Kunst im Allgemeinen, was Herbert Grönemeyer in einem Song einmal so zusammenfasste:
Herbert Nauderer arbeitet als Künstler und Musiker. Den Schwerpunkt seiner Arbeit bildet seit langem die Zeichnung. Seit einigen Jahren wird dieser Zeichnungskosmos im Zyklus „Mausmannsland“ installativ durch Objekte, Photocomposings und Videoloops ergänzt. Seit 2015 entstehen auch eigenständige Filmprojekte, so beispielsweise aktuell der ca. fünfzehn minütige Kurzfilm „Parasite Island“.
Rasmus Kleine (Kallmann-Museum) schreibt dazu:
„Es zeichnet Nauderers filmische Arbeit aus, dass er das Verweigern von Eindeutigkeit und die Offenheit der Erzählung aus seinen Zeichnungen und Fotografien in das Medium des Films übertragen hat.
Nauderer suggeriert Stimmungen, er erzeugt Unbehagen, indem er mit unseren Erwartungen und konditionierten Reaktionen auf bestimmte Bilder und Abläufe spielt. So folgen wir zwar einer Erzählung, doch immer wieder, kurz bevor sich Klarheit einstellt, bevor sich einzelne Stränge vermeintlich zu einem größeren Zusammenhang fügen, biegt die Erzählung ab, erscheinen Bilder und werden Worte gesprochen, die die Vollendung einer in sich stimmigen Geschichte verweigern. So lässt „parasite island“ uns zwar tief in das menschliche Seelenleben blicken, die Existenz des Mausmanns aber bleibt so rätselhaft wie sie immer schon war. So rätselhaft wie wir selbst uns oft sind.“
„Herbert Nauderer ist ein Meister in der Kunst, das Abgründige surreal zuzuspitzen, sein Film ist eine durch virtuose Hand den Herzschlag bewegende Geschichte“, schrieb dazu Tilman Spengler,
„manche Betrachter werden sofort ‚Kafka’ rufen, doch das sind Zeitgenossen, die eine Maus nicht von einem Käfer unterscheiden können.“
Samstag, 22. September 2018, 18:30 Uhr im Kinoptikum Landshut:
Double-Feature „parasite_island“ von Herbert Nauderer
sowie Kurzfilme von David Lynch
anschließend: um 21:00:
„A Thought of Ecstasy“ – Vom Mausmann- ins Trumpland:
Ein provokanter Mix aus Mystery-Thriller, Roadtrip und Erotik – eine David Lynch-Erfahrung aus deutschen Landen! (D 2017 | Regie: RP Kahl |)
Skulpturen von Cornelia Klein und Zeichnungen von Heiner Matthias Priesnitz sind in der aktuellen Ausstellung der Neuen Galerie Landshut zu sehen, die am Freitag, 20. Juli um 20:00 Uhr im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel eröffnet wird.
Eine Besprechung der Ausstellung ist zu finden auf dem > Kunst-Blog
Der Skulpturenzyklus „network“ von Cornelia Klein entstand in ihrem Atelier in Florenz, wo die Landshuter Künstlerin lange Jahre lebte und arbeitete. Dabei bezieht sich der Titel „network“ zum einen auf die Materialität der Skulpturen, welche aus Kupferdraht gehäkelt, geformt und oxidiert sind. Sie bilden meist menschliche Figuren, die, auf dünne Aluminiumplatten oder auf bootsähnliche hölzerne Objekte gestellt, wie auf einer Bühne mit dem umgebenden Raum korrespondieren. Sie sind von ihm umfangen und stehen mit all dem in Verbindung, was das Netzwerk menschlicher und räumlicher Bezüge ausmacht. Zugleich bilden sie jedoch in ihrer existentiellen Ausgesetztheit ein intimes, selbstbezogenes Netzwerk von beeindruckender Komplexität.
In ihrer Zartheit und ephemeren Fragilität korrespondieren die Skulpturen Cornelia Kleins mit den Bleistiftzeichnungen von Heiner Matthias Priesnitz. Die wenigen, meist einfach erscheinenden und dennoch zureichend komplizierten Formen – Boote, Architekturen, Möbel – schälen sich nur langsam aus dem lichten Nebel des scheinbar völlig weißen Blattes. Sie verzichten auf alle lauten Oberflächenreize und offenbaren sich nur behutsam der stillen, beharrlichen Wahrnehmung des Betrachters. Vor seinen Augen vollzieht sich gleichsam eine Epiphanie des Verborgenen, welches sich vor den plakativen Zumutungen der Gegenwart in einen ungefähren und fragilen Zustand der Latenz zurückgezogen hat. Dabei bildet die übrige, scheinbar leere Fläche einen Echoraum, der in seiner Bedeutung den wenigen erahnbaren Objekten nicht nachsteht. Heiner Matthias Priesnitz lebt und arbeitet in Eberspoint bei Velden.
Daniela Wesenberg gestaltet filigrane, teilweise zerbrechlich erscheinende Skulpturen, Installationen und Zeichnungen. Sie erkundet verschiedene Materialien und Zeichenmittel und erklärt die Linie zum Grundprinzip ihrer Arbeiten.
Bei den in Serien und Variationen angefertigten Zeichnungen auf Papier erzählen die zarten, mit hoher Konzentration gesetzten Linien ihre eigenen Geschichten. Immer wieder werden sie neben- und aneinandergesetzt, verdichten sich und suggerieren es könne dabei um Annäherung, Berührung und Überschneidung gehen. Durch Wiederholung, Vervielfachung und Verbindung grafischer Formen und Elemente entstehen rauschende Flächen, schimmernde Horizonte oder räumliche, landschaftlich anmutende Strukturen.
Sie studierte an der HfbK Hamburg und der Facultad de Bellas Artes Cuenca (Spanien) und lebt und arbeitet in Hamburg.
Eine Ausstellung von Neue Galerie Landshut und Kunstverein Landshut
Eröffnung: Freitag, 8. Juni 2018, 19:00 Uhr
in der Großen Rathausgalerie Landshut
Beteiligte Künstler: Birthe Blauth, Jutta Burkhardt, Judith Egger, Wolfgang Ellenrieder, Valentin Goderbauer, Iska Jehl, Kazuhiko Kakegawa, Paul van Osch, Dagmar Pachtner, Veronika Veit, Stefan Wischnewski, Doris M. Würgert.
Waren früher Gesundheit, Wohlbefinden und Glück eine Frage des Schicksals, so vermitteln heute die Heilsversprechen der Konsum- und Freizeitindustrie, der Esoterik und der Ratgeberliteratur, dass dieses Glück machbar und planbar sei. Allerdings ist dabei die Last der Verantwortung für dieses glückliche Leben dem Individuum selbst aufgebürdet worden. Selbstoptimierung ist Aufgabe, ja Pflicht des Einzelnen und wer unglücklich ist, ist selbst schuld. Als „Healthism“ bezeichnen Wissenschaftler den grassierenden Zwang, über eine maßvolle Lebensführung hinaus alles und noch mehr für die Gesundheit zu tun. Und so führt der Imperativ zur Selbstoptimierung oft geradewegs in die Hölle des immerwährenden Ungenügens. Der Körper und der intime Lebensraum werden zum Schlachtfeld, zum Versuchslabor und zur Gefängniszelle für die Sehnsucht nach dem perfekten Glück.
Die Ausstellung „SUPEROPTIMIZE ME!“ setzt sich mit den Phänomenen der Selbstoptimierung auseinander, übertreibt sie, untersucht ihre Irrwege im Bereich des Sports und des Stylings, des Anti-Agings und der Esoterik, des Konsums und des Wohnens und führt die absurde Diskrepanz zwischen Selbst-Inszenierung und Entblößung, zwischen Sehnsucht und Ent-Täuschung vor Augen.
As a child, Liza Wolters (1992, Landgraaf, NL) was fascinated by live television. Whenever it was turned on, Liza would keep looking till she found a live broadcast. She watched the screen, captivated, waiting for someone or something to come alive for a moment. A glass breaking unexpectedly, or someone not standing in the planned position, outside the camera’s field of view. The incident of the moment is directly represented on the living room screen, immortalised in the viewers’ eyes.
The tension between what is planned (direction) and what is (chance) immediately becomes tangible. This tension is the starting point of her work when she observes or directs moments, chance and minor actions.
The work of Liza Wolters contains photography, video, publications and installations. During her exhibition at Neue Galerie Landshut, she will show new work combined with earlier works.
Als Kind war Liza Wolters (1992, Landgraaf, NL) vom Live-Fernsehen fasziniert. Wann immer es eingeschaltet wurde, schaute Liza so lange, bis sie eine Live-Sendung gefunden hatte. Sie verfolgte fasziniert das Geschehen auf dem Bildschirm und wartete darauf, dass jemand oder etwas für einen Moment lebendig wurde. Ein Glas bricht unerwartet oder jemand steht nicht in der geplanten Position, etwa außerhalb des Sichtfeldes der Kamera. Das Ereignis des Augenblicks wird direkt auf dem Bildschirm des Wohnzimmers dargestellt und im Auge des Betrachters verewigt.
Die Spannung zwischen dem, was geplant ist (Intention) und was tatsächlich ist (Zufall), wird sofort greifbar. Diese Spannung ist der Ausgangspunkt ihrer Arbeit, wenn sie Momente, Zufälle und unscheinbare Handlungen beobachtet oder lenkt.
Die Arbeit von Liza Wolters umfasst Fotografie, Video, Publikationen und Installationen. Während ihrer Ausstellung in der Neuen Galerie Landshut zeigt sie neue Arbeiten kombiniert mit früheren Arbeiten.
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