Kategorie: Archiv

Adidal Abou-Chamat

Shifting Lines


ADIDAL ABOU-CHAMAT
SHIFTING LINES
Fotografie, Video und Graphik

Eröffnung: Freitag, 4. März 2011, 20:00 Uhr

Hierzu sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen!

5. März – 27. März 2011
Do – So 14:00 – 17:00 Uhr

Führungen durch die Ausstellung auf Anfrage

Shifting Lines

Vor dem Hintergrund ihrer bi-kulturellen Herkunft untersucht Adidal Abou-Chamat in den letzten Jahren biographisch unterfütterte Grenz-Erfahrungen, tastet mit künstlerischen Mitteln Schnittstellen zwischen Fremdem und Vertrautem ab und analysiert kulturelle Demarkationslinien.
Ihre neueren Arbeiten nehmen Maskierungen und Grenzüberschreitungen, Rollenbilder und Projektionen besonders im Hinblick auf ethnische Unterschiede in den Blick. Abou-Chamat seziert sie facettenreich den weiterhin hochaktuellen „kolonialen Blick“. Reflexionen zu kultureller Identität, Beheimatung und Fremdheit, sowie kulturellen Zuschreibungen prägen die neuen Foto- und Videoarbeiten. Eine neue wichtige Linie in ihren Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit Idolatrie, der Konstruktion und Dekonstruktion der Idole der 68er und der Verlust der Utopie.
(Sabine Dorothee Lehner)
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Aus aktuellem Anlass

Arbeiten von:

Etsuko Fuzuki & Yuka Goda | Michiko Inami | Shigeko Inoue |
Kazuhiko Kakegawa | Chikako Mori | Kinya Nakatani |
Eiichi Tsujino | Shigeko Uchida | Nao Uchimura

Megumi Fukuda | Taro Furukata | Satoshi Hoshi | Sako Kojima |
Aisuke Kondo | Yuriko Miyoshi | Nobuhiko Murayama | Yukara Shimizu |
Maki Ueda | Anton Kirchmair | Dagmar Pachtner | Doris M. Wuergert

Origami-Kraniche, gefaltet von Schülerinnen und Schülern der Grundschule St. Nikola, der Grundschule Peter und Paul und der Grundschule Seligenthal, Landshut

Eröffnung: Freitag, 15. April 2011, 20:00 Uhr

Hierzu sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen!
15. April – 8. Mai 2011
do – so 15:00 – 18:00 Uhr

Die Erlöse der verkauften Kunstwerke sowie der Papierkraniche kommen folgenden Institutionen zu Gute:

1. Japanisches Rotes Kreuz: Galerie-Anteil (30 %)

2. BIRDO FLUGAS – Kuenstlerhilfe fuer Kinder im Katastrophengebiet: Künstler-Anteil (30 % – 70 %)
Die Ausstellung ist am Karfreitiag und am Ostermontag geschlossen.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

All of us ( Kakegawa, Eiichi, Michiko Inami, Shigeko Inoue, Shigeko Uchida, Nao Uchimura, Satoshi Hoshi, Yurioko MIyoshi, Etsuko Fuzuki) hope destination of the donation or contribution to one of organization in Sendai where a stricken area, earthquake and a Tsunami.
They have been doing art work shop for children long time in not only Sendai city with Miyagi pref. government. Now they need art supplies such as a crayon or the sketchbook.

We could know this organization by Miyuki Okazaki who wrote her massage for I -Yuka’s Instalation
through Yuriko Miyoshi.
Miyuki Okazaki is living in Sendai city and she is doing art activities with the Organization „…BIRDO FLUGAS“ late 3 years.

This is her message for the installation.

Ich meine, dass Menschlichkeit wichtig ist und dass es wichtig ist auf
normale Weise als Mensche weiterzugehen. In der namenlosen Katastrophe
die wir mitgemacht haben, wurden Menschen reduziert auf einfache
Geschöpfe. Alle lebende Personen, gleich Mönche, gleich Verurteilte,
gleich reiche und arme Mensche, musten von der Tsunami verschlungen
werden. Sie musten der Radioaktivität ausgesetzt werden. Sie musten
ihr Leben verlieren. (Frau, 30s, Graphikerin, Sendai/Miyagi Pref.)

—————

Now the Organization „…BIRDO FLUGAS“ collects crayon and paint not to use.
And they will distribute them to children who are in the several refuges.
So we hope they receive the money or art supplies made in Germany.
…………….
„・・・ a build full gas“ is a meaning „Hey, the bird is flying“. (Esperanto of universal language)
The bird is an emblem of peace, the sky where the bird flies is fine weather, and hope has been filled in the spectacle where the bird is flying.
It is regarded that enthusiastic artists become it the base that they can flap and fly about.

Esperanto was invented in the 1880’s it means „Hoping person“. The Esperanto was made as communications tool with hope and
the language which value rises because Esperanto was use by the people who transcends national border.
The project name is named from the idea that the value and significance on existence of art are enhanced by sympathy,
recognition and experience of the individual by using the Esperanto.

„・・・ Birdo flugas“ is a platform that done to attempt various communication. We do not run in the forefront of art scene but pay attention to the artist who is acting at the place where unique art scene is born.
We pay attention especially to North America Canada now , also we border-less act interactively at sometime. and introduce the“ Artist run culture“
(unprofitable activities that support the art) is acting in North America and
the special exhibition of the active artist.

BIRDO SPACE

BIRDO space is alternative apace that BIRDO FLOGAS project sahares. The place is used by creatively relation as the special exhibiton and the renal space of BIRDO FLUGAS each other.
BIRDO space opened as a physical space where the person met the art in 2006. on the other hand BIRD FLUGAS was a fluid activity unit.
The workshop are held an important role as a common space of BIRDO FLUGAS project after the shop opens.

 

artists from Japan


Etsuko Fuzuki & Yuka Goda | Michiko Inami | Shigeko Inoue |
Kazuhiko Kakegawa | Chikako Mori | Kinya Nakatani |
Eiichi Tsujino | Shigeko Uchida | Nao Uchimura

 

artists from Europe

Megumi Fukuda | Taro Furukata | Satoshi Hoshi | Sako Kojima |
Aisuke Kondo | Yuriko Miyoshi | Nobuhiko Murayama | Yukara Shimizu |
Maki Ueda | Anton Kirchmair | Dagmar Pachtner | Doris M. Wuergert

 

Origami-Kraniche
gefaltet von den SchuelerInnen und LehrerInnen der Grundschulen St. Nikola, Peter und Paul sowie Seligenthal, Landshut


Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschulen St. Nikola, Peter und Paul sowie Seligenthal in Landshut haben Papierkraniche gefaltet für die japanischen Kinder im Katastrophengebiet.
Der Erlös der verkauften Kraniche (je € 1,00) geht an das japanische Rote Kreuz.


Die Geschichte von Sadako und Faltanleitung

http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=616&titelid=2610

 

Etsuko Fuzuki
Hard Bread


Etsuko Fuzuki

Hard Bread

Etsuko Fuzuki lebt in Yokohama. Sie befragt dort im Augenblick 100 Menschen nach ihrer Vorstellung von Glück nach der Katastrophe.
Sie kombiniert die Antworten mit Fotografien der täglichen Ration von „hard bread“, das sie täglich vorbereitet für den Fall von Evakuierung oder Quarantäne.

Fukushima April 2011
Inside report from Fukushima nuclear reactor evacuation zone

Mount Fuji in Red
by Akira Kurosawa „Dream“ (1990!)

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Sarah Dolman | Thijs van Gasteren

Collage-Malerei | Video & Maschinen

SARAH DOLMAN | THIJS VAN GASTEREN

Collage-Malerei | Video & Maschinen

Kuratiert von Dorien Eggink und Paul Hagenaars, Stichting Idee Fixe, Breda (NL)
Eröffnung: Freitag, 20. Mai 2011, 20:00 Uhr

21. Mai – 12. Juni 2011
Do – So 15:00 – 18:00 Uhr

Ausstellung mit freundlicher Unterstützung durch die Botschaft der Niederlande in Berlin, die Stadt Landshut und die Sparkasse Landshut

Für alle Kenner und Liebhaber der Kurzfilme aus Breda: Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des »B-Movie, Underground & Trash Film Festvials (BUTFF)« findet am 13., 14. und 15. Mai ein »Best of BUTFF Wochenende« im Münchner Werkstattkino in Zusammenarbeit mit Lothringer 13_laden statt. Wir empfehlen uneingeschränkt den Besuch!

 

Sarah Dolman
Collage-Malerei

Sarah Dolman beendete ihr Studium an der Akademie St. Jost in Breda 2004. Sie erstellt üppige, überbordende Collagen, in denen Massen von menschlichen Gestalten, in allen denkbaren Situationen – oft maskiert – dargestellt sind: Überheblich und unterwürfig, jung und alt, provokant und verführerisch oder abstoßend. Sie sind oft mit kalligraphischen Texten, die nicht von jedermann gelesen werden können, durchsetzt. Ihre karnevalesken Maskeraden scheinen die dunklen Seiten der menschlichen Existenz zu zeigen.

Thijs van Gasteren
Video & Maschinen


Thijs van Gasteren baut aus Holz und verschiedenen Teilen von elektronischen Geräten interaktive Maschinen wie die „Brain Stimulation Machinen.

Thijs van Gasteren vervollständigte seine Ausbildung Audiovisuelle Gestaltung im Jahr 2010. Sein Abschlussfilm war für die Akademie Awards 2010 TENT nominiert Er ist freischaffender Filmemacher, experimenteller, dokumentarischer oder fiktionaler Art, auch im Auftrag von Museen und Unternehmen. Während des BUTF- (B-Movie, Underground und Trash Film) Festivals 2010, zeigte Thijs van Gaston den Film „Earman und die Rache des Zombie-Kükens.


http://www.thijsvangasteren.nl/grad1.html

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Christian F. Kintz

in Farbe

CHRISTIAN F. KINTZ
in Farbe

Eröffnung: Freitag, 8. Juli 2011, 20:00 Uhr
Einführung: Stephanie Gilles, MA

Hierzu sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen!

9. Juli – 31. Juli 2011 Do – So 15:00 – 18:00 Uhr

Führungen durch die Ausstellung auf Anfrage.

Eine Kooperation mit Dr. Nanna Preußners, Schaltwerk Kunst, Hamburg,
mit freundlicher Unterstützung der Stadt Landshut und der Sparkasse Landshut.

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Martin Dessecker | Sabine Kastius

Verdammte Kosntruktion

9.September – 2. Oktober 2011, Neue Galerie Landshut
im gotischen Stadel auf der MühleninselVernissage: Freitag 9.September 20:15 Uhr
geöffnet: Do. – So. 15:00 – 18:00 Uhr

Martin Dessecker geb. 1958 in München, lebt und arbeitet in München und Sorbolongo/Italien. Nach 1982 im Galeriespiel mit Sebastian Heinsdorff und 1989 in der Galerie am Maxwehr mit Alter Ego Jan Richards, ist dies nun seine dritte Ausstellung in Landshut.

Martin Dessecker
Verdammte Kosntruktion

Die Installation „Verdammte Konstruktion“ ist ein vor Ort entstandenes vorläufiges Resümee.Die künstlerischen Disziplinen, die Martin Dessecker in seiner Arbeit anwendet und immer wieder unterschiedlich kombiniert – Zeichnung, Skulptur, Malerei, Licht – formen den Raum.

Der Titel bezieht sich auf eine aktuelle Werkgruppe. Sie thematisiert den vergeblichen Versuch einer Verschmelzung von Technik mit Natur.

„Verdammte Konstruktion“ schickt den Betrachter in eine Parallelwelt. Er entdeckt Beziehungsgeflechte und Blickwinkel, die surreale Geschichten und Assoziationsfelder eröffnen. Er wird in ein Netz von Eigenem und Fremdem gelockt.

Der Ausstellungsraum ist weitgehend abgedunkelt und es wird wenig zusätzliches Licht verwendet. Die Arbeiten leuchten selbst – durch mit Led bestückte Pingpong-Bälle. Die Kabel, die Verbindungen zur Stromquelle, verflechten sich zu einer Art dreidimensionalen Zeichnung.
Die Beziehung aller Elemente vereint die schwebenden Geschichten der Pappcomics, die Holzskulpturen und Papierarbeiten.

Die Installation simuliert eine Gegennatur.

Verdammte Konstruktion
eine Rauminstallation in der Neuen Galerie Landshut

Wie ein barockes Gesamtkunstwerk überwältigt uns vor allem die Rauminstallation Martin Desseckers im oberen Stockwerk.
Es ist nicht nur diese überbordende Fülle, die schier unüberblickbar scheint; sie ist vielmehr auch so gestaltet, dass sie für uns auch in jedem einzelnen Detail funktioniert, wo scheinbar Disparates immer wieder Bezüglichkeiten zueinander herstellt und dabei immer neue Sichtweisen und Durchblicke eröffnet.
Kaum meint man, man hätte die Installation erfasst, da verändert sich ein wenig unser Standpunkt – und damit auch unsere Wahrnehmung. Und selbst wenn wir still stehen und einen festen Punkt ins Auge fassen, haben wir den Eindruck, dass sich die gesamte Konstruktion, wie ein Organismus beinahe unmerklich bewegt.
Und das ist tatsächlich so: Mit den unterschiedlichsten Mitteln und Kunstgriffen vollzieht sich hier ständig Bewegung und Veränderung.
Da sind die beweglichen Aufhängungen, die transparenten oder wenigstens transluzenten Teile, die mit jedem Schritt neue Konstellationen der Einzelheiten bewirken; da sind die spiegelnden Momente, die nicht nur die Details der Installation unendlich vervielfachen, sondern auch die Umgebung – ja selbst den Außenraum mit einbinden; und diesen, gemeinsam mit Werkdetails, als Schattenwurf oder Lichtspiel an der Wand in gebrochener Weise noch einmal und neu formulieren.
Schließlich ist es der Betrachter selbst, der sich immer wieder in dieser Installation be-findet, als von ihr zurückgeworfenes Spiegelbild, aber auch als Movens, der wiederum die Teile in Bewegung setzt – gleichsam wie in einem nächtlichen pingpong-spiel, welches durch ein Detail angestoßen wird und eine wahre Kettenreaktion aus Beobachtungsschimmern, Wahrnehmungsblitzen und Assoziationsfeuern bewirkt.
Nicht nur die unterschiedlichen und nie ganz zu Ende definierten Formen, nicht nur das Spiel von Licht, Reflexion und Schatten, sondern auch das Material trägt zu diesem assoziativen Gewitter bei. Entweder es entspricht nicht unseren Erwartungen an edles Kunstmaterial, wie das verwendete Plexiglas oder die Pappteilchen; oder aber es gibt vor, kein solches zu sein, wie etwa die Skulpturen im unteren Stockwerk: Was nämlich aussieht, wie Styroporreste, gehärteter PU-Schaum oder langsam schmelzendes Eis, ist in Wirklichkeit sorgsam gefasstes Holz, sind Skulpturen, die in einem lang-wierigen Arbeitsprozess aus einem einzelnen Stück Holz gearbeitet wurden.
Es sind „verdammte Konstruktionen“, wie sie Martin Dessecker nennt, die den Widerspruch zwischen ihren natürlichen und technoiden Anteilen weder auflösen noch versöhnen, sondern die gerade diesen Widerspruch, diese Nichtauflösbarkeit implizit formulieren.
Dies geschieht bereits in den Zeichnungen, wo die feinstziselierten konstruktiven Fraktale nicht an die unendliche Feinheit der Schmauchspur eines Kerzenrauchs hinreichen – und die ihr doch in ihrer modellhaften Struktur gleichen. So changieren all diese zwei- und dreidimensionalen Konstruktionen stets zwischen mechanischen und vegetabilen Besetzungen, zwischen Technik und Natur.
Da mutieren dann etwa die Versorgungs-Kabel der LED-Lampen zu Nerven- oder Wurzelsträngen, da geben die Körpermodelle von Blutkreislauf und Muskelmechanik ihre konstruktive, schnittbogenhafte Gemachtheit wieder preis; und zuweilen gibt es Gegenstände, welche allein durch die assoziative Kraft des Betrachters mit Funktion oder Bedeutung versehen -, die nur durch unser wildes Denken einer Kategorisierung zugeführt werden können.
Diese Bewegung und Beweglichkeit des Betrachters ist immer gefordert, etwa auch in den Wandarbeiten, die bei näherem Besehen nur aus ausgeschnittenen Negativformen bestehen.
Ja selbst noch bei den figurativ-epischen Pappcomics verändert ein Ausfallschritt des Betrachters die gesamte Szenerie und setzt eine stets fluktuierende und frei flottierende Verknüpfung mit seinen inneren Bildern und seinem eigenen Ikonenschatz frei, welche die Wahrnehmung dieser Ausstellung nie zu einem Ende führen lässt.
So bleibt die Wunde dieser Unvereinbarkeiten offen und wandelt sich zu einem Wunder, das nicht aufgelöst werden kann.
Dies ist aber auch nicht notwendig: Wenn man hier eine einzelne Lampe betrachtet, scheint sie völlig statisch zu leuchten; erscheint sie aber in den Augenwinkeln, dann erkennen wir, das sie in Wirklichkeit flackert, dass sich das Licht bewegt. Erst wenn wir also unsere fixierte Konzentriertheit lockern, gibt sich das scheinbar Ephemere und Flüchtige unserem Erkennen preis und formuliert die Poesie der Welt.
Und es formuliert auch die Poesie dieses Abends:
Sehen Sie sich nicht satt an diesen Arbeiten und gehen Sie auf Entdeckung in dieser Kunstnacht – was sich in Ihren Augenwinkeln verfängt, lohnt in den nächsten Wochen bestimmt noch einen zweiten Blick. Wir freuen uns auf Sie.Franz Schneider

Sabine Kastius
Lesung: Paradies der falschen Voegel – Wolfgang Hildesheimer

Sabine Kastius liest aus dem Fälscherroman „Paradies der falschen Voegel“ von Wolfgang Hildesheimer

am Montag, 26. September 2011 um 19:00 Uhr
im Gotischen Stadel auf der Mühelninsel
Einlass ab 18:30 Uhr
Eintritt: 6,00 € / 4,00 €

http://www.paroli-hoeren.de

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FUERUNDWIDER

Klaus von Gaffron und Stephan Fritsch

Klaus von Gaffron | Stephan Fritsch
FÜRUNDWIDER
Eröffnung: Freitag, 21. Oktober 2011, 20:00 Uhr
Einführung: Franz Schneider
Hierzu sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen!
22.Oktober – 13. November 2011
Do – So 14:00 – 17:00 Uhr

Führungen durch die Ausstellung auf Anfrage.

mit freundlicher Unterstützung
der Stadt Landshut und der Sparkasse Landshut.

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Judith Boot & Nienke Korthof

Mixed Media & Conceptual Video


kuratiert von Dorien Eggink & Paul Hagenaars

Stichting Idee Fixe, Breda NL

Eröffnung Freitag, 15. Januar 2010, 20:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 16. Januar – 07. Februar 2010
Do – So 14:00 – 17:00 UhrDo, 28. Januar, 17:00 Uhr: Kunst nach fünf – After Work pARTy mit Einführung in die Ausstellung und Open Talk (Eintritt zu dieser Veranstaltung: 3,00 €)

So, 07. Februar, 15:00 Uhr Führung durch die Ausstellung

Dieses T-Shirt „I LOVE LH“ ist als Edition der beiden Künstlerinnen in der Neuen Galerie für 20,00 € (& Versandkosten) zu erwerben. Bei email-Bestellung bitte Größe angeben (XS – XXL)

Judith Boot

Judith Boot (1977, The Netherlands)

Judith Boot plukt uit het dagelijks leven de meest wonderbaarlijke ideeën en objecten. Deze fascinerende ontdekkingen ontstaan vanuit een open vizier en een rijke verbeelding. Boot laat deze ontdekkingen niet los, maar maakt er juist gebruik van in haar werk. Allerlei clichés, vormen en textiel worden ingezet om een opzichzelfstaande wereld te vormen die verbonden wordt met de associatieve wereld van de bezoeker. Eenmaal denkend in associaties, flitsen beelden, gevoelens, bewegingen, verhoudingen en eerdere ervaringen binnen honderdsten van seconden door je hoofd. Des te meer je ziet en meemaakt in het werk van Boot, des te complexer het geheel wordt. Wat op het eerste oog nog onschuldig en lieflijk aandoet, is in tweede opzicht scherp en intens. Boot prikkelt met opzet hetgeen wat beredenering en gewoonte te buiten gaat; je intuïtie. Haar werk biedt een ontsnapping uit dagelijkse sleur en herkauwde beredenering die je méér doet waarnemen dan verwacht, mogelijk zelfs nog buiten de tentoonstellingsruimte.

Judith Boot nimmt sich aus der Alltag die meist wunderbaren Ideen und Objekten. Diese faszinierenden Entdeckungen entstehen aus einem offenen Visier und einer reichen Vorstellungskraft. Boot lässt diese Entdeckungen nicht los und braucht Sie wieder in ihre Arbeit. Vielerlei Klischees, Formen und Textilien werden eingesetzt um eine auf sich selbst stehende Welt zu formen , die sich verbindet mit der assoziativen Welt der Besucher. Wenn man sich in diese assoziative Welt einlässt, kommen die Bilder, Gefühle, Bewegungen, Verhalten und frühere Erfahrungen innerhalb von hundertstel Sekunden auf sie zu. Durch die Erfahrungen und durch das Sehen wird die Arbeit von Boot mehr und mehr komplex. Was sich in dem ersten Augenblick unschuldig und lieb anfühlt, ist in zweiter Hinsicht scharf und intensiv. Boot prickelt absichtlich das was Auseinandersetzung und Gewohnheit überschreiten; die Intuition. Ihre Arbeit bietet einen Ausbruch aus dem Alltag und die immer neue Begründung, wodurch man mehr wahrnehmen kann als erwartet, sogar außerhalb der Ausstellung.

Nienke Korthof


Nienke Korthof (1982, The Netherlands)

We hebben een grote capaciteit om nieuwe reacties te leren en zo ons gedrag aan te passen. De samenhang en de balans tussen mens en omgeving op elk denkbaar niveau is het onderzoeksgebied van kunstenaar Nienke Korthof. Haar werk biedt een extensie aan onze zintuigen en gedrag, door subtiele wanorde te creëren in een georganiseerde structuur en strenge patronen. De speelsheid in het werk van Korthof die procesmatig ontstaat tussen menselijk gedrag en organisatie wekt zowel herkenning als verrassing op.
Als toeschouwer wordt je heen en weer geslingerd tussen logica en chaos. Het onverwachte lijkt meestal interessanter dan het gestructureerde, maar via diverse media weet Korthof een onverwachte harmonie te creëren. Dit levert een lichtelijk narcotiserend beeld die de toeschouwer hoe langer hoe meer in haar greep weet te krijgen.

Wir haben eine große Kapazität um neue Reaktionen zu lernen und so unser Verhalten anzupassen. Der Zusammenhang und die Balance zwischen Mensch und Umgebung auf jeder denkbaren Ebene ist das Forschungsgebiet der Künstlerin Nienke Korthof.
Ihre Arbeit bietet eine Verlängerung von unseren Sinnesorganen und Verhalten, durch subtiler Chaos zu erschaffen in eine geordnete Struktur und Strenge Patronen zu kreieren. Die spielerische Art in der Kunst von Korthof, die durch den Prozess entsteht zwischen menschlichem Verhalten und Organisation, generiert Erkennung so wie Überraschung. Als Zuschauer befindet man sich die ganze Zeit zwischen Logik und Chaos.
Das Unerwartete sieht vielleicht interessanter aus als das Strukturierte, aber durch diverse Media weiß Korthof eine unerwartete Harmonie zu kreieren. Das liefert ein leicht narkotisierendes Bild, das der Zuschauer mehr und mehr in Griff bekommt.

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Melanie Nief | Baerbel Praun

SCHWARZWEICH WEISSWACH

Zur Finissage der Ausstellung
am Sonntag, 18. April, ab 20:00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Unter allen Gästen werden 5 signierte Fotografien einer Gemeinschaftsarbeit verlost.

SCHWARZWEICH WEISSWACH

malerei von melanie nief
fotografie von bärbel praun

26. märz – 18. april 2009
eröffnung am 26. märz, 20 uhr

finissage mit den künstlerinnen am 18. april, 20 uhr
// es werden 5 signierte fotografien einer gemeinschaftsarbeit verlost

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadt Landshut

Baerbel Praun
WEISSWACH

Melanie Nief
SCHWARZWEICH

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Thomas Heyl

Arbeiten auf Papier

Eröffnung Freitag 26. Februar 2010, 20.00 Uhr
Ausstellung 27. Februar – 21. März 2010
Donnerstag – Sonntag 14.00 – 17.00 Uhr

Führungen durch die Ausstellung So 14. und 21. März, 15.00 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Landshut und der Sparkasse Landshut

 

Neue Bilder

»Thomas Heyls Bilder sind weder figurativ noch abstrakt, weder symbolisch noch konkret. Zu explizit ist die Beziehung mancher Bildelemente zur visuellen Wirklichkeit um ihre Bedeutung nur in sich selbst zu haben. Die „Identität“ anderer Objekte wiederum ist sichtbar das Resultat malerischer
Aktion. Dieses irritierende Crossover, das Changieren zwischen den Ebenen, verweigert Eindeutigkeit. Die Arbeiten Thomas Heyls bergen gerade dadurch starkes assoziatives und imaginatives Potenzial und lassen hinter ihrer malerischen Präsenz die Unauflösbarkeit und Ambivalenz von Fiktion und Wirklichkeit erscheinen.«
Stefanie Brüning

Thomas Heyl
Scherenschnitte


»Bei den Scherenschnitten von Thomas Heyl kann man an den ganz grundsätzlichen Diskurs in der Kunst und Philosophie denken, an das Begriffspaar von »Wesen und Erscheinung«, welches die ganze frühchristliche Ikonenmalerei begleitet. Eine Ikone möchte nicht das Wesen der Dinge, sondern nur seine vielfältigen Erscheinungen zeigen; sie kann nicht anders, das Wesen ist ihr nicht zugänglich. Und doch ist die bildliche Darstellung der Dinge wichtig und wird vom Betrachter gebraucht und verehrt. Auch in den Arbeiten von Thomas Heyl geht es vor allem um die »Erscheinung« von »Etwas«, die Löcher im Papier erzeugen eine Idee von »Etwas« und wir werden neugierig und öffnen uns, wie es das Papier in seinen Arbeiten tut. Das macht Kunst zu einem wertvollen Erlebnis, auch wenn diese Bilder, die wir heute hier sehen, keine modernen Ikonen sein wollen. Aber es sind Werke, die etwas Kollektives in uns ansprechen. Die Bilder tragen keine Titel, sie wollen kein klares Abbild der Wirklichkeit sein, sie sind eher Gebilde, die jedem Einzelnen seinen Raum zum Fühlen und Verstehen lassen.«
Beate Lerche-Krüger
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