Kategorie: Archiv

Jordy Koevoets & Wouter van der Giessen (Achtung: Letzte KIDS PARTY mit Jordy Koevoets am 21. Mai, 15:30 – 17 Uhr. Anmeldung erforderlich!)

28. April – 21. Mai
Junge Kunst aus Breda (Coop. w/ Stichting IDFX)
Jordy Koevoets  ·  Wouter van der Giessen
20 Jahre Künstleraustauschprogramm mit Stichting IDFX, Breda (NL)


JORDY KOEVOETS

Kunst kann das Leben schöner machen, für alle. Leider hat nicht jeder Kontakt mit Kunst. Um diese beiden Welten näher zusammenzubringen, baut Jordy Koevoets (1984, NL) LEGO-Miniaturen, die von weltberühmten Kunstwerken inspiriert sind. Auf spielerische und zugängliche Weise entdecken Sie die schönen Geschichten aus der Kunst. Mit dem LEGO Stein als effektivem Brückenbauer.
Die Miniatursammlung von Jordy Koevoets umfasst jetzt mehr als 50 einzigartige LEGO Miniaturen. Von kleinen Kreationen bis hin zu größeren, komplexen Dekoren. Wenn Sie alle Miniaturen nebeneinander legen, reisen Sie durch die Geschichte der bildenden Kunst.
Dieser selbst erfundene kunstpädagogische Ansatz ist weltweit einzigartig. Die LEGO-Ambitionen und verwandte Projekte sind Teil von Jordys professioneller Kunstfertigkeit. Jede Miniatur aus LEGO Steinen ist daher ein Kunstwerk für sich. Jordy Koevoets arbeitet völlig unabhängig und ist in keiner Weise mit der berühmten LEGO-Gruppe verbunden. Die LEGO Gruppe sponsert oder unterstützt ihn nicht bei seinen LEGO Ambitionen.
In dieser Ausstellung können Sie fast die gesamte Sammlung sehen. Jede Kreation hat ihren eigenen Text. Sie müssen sicher nicht alle Texte lesen! Schauen Sie sich um und wenn Sie mehr wissen wollen, greifen Sie zum richtigen Text. Kinder können auch ihre eigenen LEGO-Kunstwerke bauen und an der Schnitzeljagd teilnehmen. Die selbstgemachten LEGO-Kunstwerke dürfen auf den Fensterbänken ausgestellt werden. Sie können die Auflösung der Schnitzeljagd an die untenstehende Adresse mailen. Sie könnten einen Preis gewinnen!
Für weitere Informationen und Fotos: www.brickartstories.com
Instagram: brick_art_stories
Email: info@jordykoevoets.com


WOUTER VAN DER GIESSEN

Ikonische Objekte, die jeder besitzen kann, die aber gleichzeitig eine persönliche Geschichte enthalten. Der niederländische Künstler Wouter van der Giessen (1995) reagiert mit seinen farbenfrohen Arbeiten auf unsere Art des Sehens und Erkennens.

Er erforscht diese Ikonen mit einer spielerischen und sich wiederholenden Arbeitsweise. So kann zum Beispiel eine Schnur aus Ty-Raps zu einer Wolke oder zwei Regenschirme zu einem großen Spielzeugkreisel werden. Er schafft ein Bild, etwas mit einem kindlichen Reiz, das man gerne anschaut und das Erinnerungen weckt.

Mit Wandbildern, Skulpturen, Videoarbeiten und gerahmten Wandstücken zeigt Wouter in der Neuen Galerie Landshut unter dem Titel „Covered in colors, everything is blue“ eine große Bandbreite seiner künstlerischen Praxis.

Kunstwerke der Kinder aus der KIDS PARTY und den Workshops

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Renate Balda · Astrid Schröder

Renate Balda · Malerei und Objekt
Astrid Schröder · Malerei, Zeichnung, Installation

Eröffnung am Freitag, 31. März, um 19:30 Uhr
Einführung um 20:00 Uhr durch Franz Schneider
Hierzu sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen!

Ausstellungsdauer: 1. April – 23. April 2023; Fr – So 15:00 – 18:00 Uhr, Do 18 – 20 Uhr

Finissage am Sonntag, den 23. April, ab 16.00 Uhr
„sounds“ – Klangraumkomposition von Hans Balda und Künstlerinnen-Gespräch.


Renate Balda

Renate Balda Studioview 2022
Renate Balda „the experience of just looking“, Kubus 18 x 18 x 18 cm innen, Wandfarbe, Eitempera, Blattgold, Steinzeugschälchen, 2022

Renate Balda nutzt in ihrer Malerei Acryl, Schellacktusche und Blattgold. So entstehen lichterfüllte Farbräume. Von Anfang an geht es ihr um  das genaue Sehen und um Tiefe.
Alle Akzente, die sich während des künstlerischen Prozesses der Form- oder Farbgebung ereignen, ergeben sich aus den „laws of necessity“ (Yanagi Soetsu) von Hand, Material und Prozess. So wird die Anwesenheit des Menschen sichtbar und gleichzeitig auf das Notwendigste beschränkt. Die Präsenz der Materie erzählt von der Schönheit einer Welt, an der wir Anteil haben.*
Sei es bei Ihren Farblithografien, bei denen hauchdünne schraffierte Schichten von Ölfarbe übereinander gedruckt werden, bei ihren keramischen Objekten oder ihren monochromen Gemälden – immer zielt Ihre künstlerische Arbeit darauf ab, die Dimension des Lichts und der Farbe voll zur Geltung zu bringen.

*Renate Balda


Astrid Schröder

Astrid Schröder, Acryl auf Leinwand
Astrid Schröder „3.4.013“, 80×140
Astrid Schröder: Graphit auf Papier
Astrid Schröder: Graphit auf Papier

Astrid Schröders Arbeiten sind  an der monochromen Malerei orientiert und streng auf eine Vorgehensweise konzentriert, in welchem sie immer eine formale Komponente wiederholt, aber Farbe und Format variiert. Heute zählt sie zu einer neuen Generation von Künstlern, die in der langjährigen Tradition der konkreten Abstraktion der frühen europäischen Avantgarden und deren Nachfolgen stehen.

Sie hat einen ganz eigenen Modus entwickelt, Gestik und Intuition zu beherrschen. Sehr präzise malt sie senkrechte Linien, eine neben der anderen, jede einen farbgetränkten Pinselstrich lang. So entstehen mehrere Reihen von Linien in einer grundsätzlich geometrischen Struktur.
Zuerst scheint ihre Methode emotionslos. Aber das Ergebnis zeigt das Gegenteil: in der kalkulierten Strenge bekommen Monochromie und Linienstruktur eine gefühlsmäßige Präsenz. Musikalität ist eine Grundeigenschaft dieser Bilder, Harmonie eine andere.**
In der Neuen Galerie wird zudem eine ganz neue, speziell auf den Raum des Gotischen Stadels hin konzipierte mehrteilige Arbeit zu sehen sein.

** Barbara Rollmann-Boretty

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Duncan Swann · changing states

Eröffnung am Freitag, 3. März 2023, 19:30 Uhr
Der Künstler wird aus Tokio kommend anwesend sein.
Einführung: Stephanie Gilles, M.A. um 20:00 Uhr

3. – 26. März 2023,  Fr- So 14 – 17 Uhr, Do 18 – 20 Uhr

Duncan Swann

Die Neue Galerie Landshut zeigt ab 3. März die Ausstellung „Changing States“ mit Werken des momentan in Japan arbeitenden Malers und Bildhauers Duncan Swann. Bereits 2016 hatte er in der Neuen Galerie ausgestellt. Nun präsentiert der Künstler neue Werkreihen und experimentelle Arbeiten, die seit dem Ausbruch der Corona- Pandemie entstanden sind. Thematisch kreisen seine Bilder nach wie vor um Fragen zur menschlichen Identität, spiegeln die Unkontrollierbarkeit von Prozessen, die Fragilität des Daseins und die Unberechenbarkeit der Welt. Doch seine Leinwände sind nun entleert. Porträt, Maske und Körper sind verschwunden. Swann streift das Figurative zugunsten einer Abstraktion ab, die in experimentellen Prozessen zur Abbildung von Strukturen führt, die eine chaotische und undurchdringbare, geheimnisvolle, aber existente Ordnung abbilden und daraus die Kraft ihrer Aussage beziehen.

Duncan Swann
1969 geboren in Sheffield, England
2002-2004 Royal College of Art, London
Lebt und arbeitet in München, in Sheffield, England und derzeit in Tokio, Japan.

avenir-iii-2022-o-l-auf-jute-240-x-190cm
avenir-ii-2022-o-l-auf-jute-240-x-190cm
avenir-i-2022-o-l-auf-jute-240-x-190cm
plane-study-i-2020-o-l-auf-leinen-
80-x-60cm
orange-quill-2020-o-l-auf-leinen-
140-x-100cm
expansion-and-deliniation-i-2022-o-l-auf-leinen-140-x-100cm
green-mirror-2021-o-l-auf-leinen-140-x-240cm
traveller-iii-2022-o-l-auf-leinen-
140-x-100cm
shift-i-2021-o-l-auf-leinen-140-x-100cm
traveller-v-2022-o-l-auf-leinen-
140-x-100cm
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Sky & Heaven – Oliver Spilker & Dagmar Pachtner

SOLD OUT

Alle Sitzplätze für die Veranstaltung sind leider vollständig vergeben – es stehen nur noch Stehplätze zur Verfügung.
Sonntag, 12. Februar 2023, 15:30 Uhr

Eintritt frei.

Das Wort „Himmel“ öffnet, wie schon seine englischen Übersetzungen in „Sky“ und „Heaven“ zeigen, ein vielfältiges Bedeutungsfeld – von der geographischen Orientierung über das metereologische Phänomen und das metaphorische Vorstellungsbild bis hin zur theologischen Glaubensgewissheit und zur teleologischen Endzeithoffnung.

Während die Ausstellung „Sky, Clouds and Space“  der Landshuter Bildhauerin und Konzeptkünstlerin Dagmar Pachtner vorzüglich die ersten Begriffsfelder in den Blick nimmt, wird Kirchenrat Oliver Spilker davon ausgehend in einem Redebeitrag letztere betrachten.
Anschließend werden Oliver Spilker und Dagmar Pachtner in einem Gespräch mit dem Titel „Sky & Heaven“ den Versuch unternehmen, das ganze Bedeutungsfeld gemeinsam aufzuspannen.

Wegen der begrenzten Anzahl der Plätze empfehlen wir eine vorhergenede Anmeldung unter

ng.la@t-online.de

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Dagmar Pachtner – Sky, Clouds and Space

>>Rezension von Roberta de Righi (LZ)

>>Rezension von Michaela Schabel (schabel-kultur-blog.de)

Ausstellungsdauer 20. Januar – 12. Februar 2023, do 18 – 20 Uhr, fr, sa, so 14 – 17 Uhr

Vorankündigung: Sonntag, 29. Januar, 15:30 „Sky & Heaven – Oliver Spilker spricht mit Dagmar Pachtner“

Die Landshuter Bildhauerin und Konzeptkünstlerin zeigt im Gotischen Stadel neue Arbeiten der letzten beiden Jahre sowie eine raumbezogene Video-Installation.
Ein prozessuales Werkverständnis spricht aus allen Arbeiten Dagmar Pachtners, wo den jeweils streng gesetzten konzeptuellen Vorgaben immer wieder intervenierende künstlerische Entscheidungen und Eingriffe zugemutet werden.

So auch in der aktuellen Serie „sky-scraping“, Fotografien des Taghimmels, die sie ein Jahr lang, immer zur gleichen Zeit und immer den gleichen Ausschnitt abbildend, angefertigt hat. Von ihnen hat die Künstlerin einige ausgewählt und arrangiert sie als raumbestimmende Großformate im oberen Stockwerk der Neuen Galerie, wo sie durch die beinahe monumentale Anordnung der Bildträger den Blick des Betrachters immer wieder verstellen und zugleich führen.
Es handelt sich dabei nicht um rein illustrative Abbildungen einer täglichen Himmelssituation: Ab einer bestimmten horizontalen Linie, die von Fotografie zu Fotografie variiert, wurden die einzelnen fotografischen Abbildungen in eine vom Computer vollzogene farbige Fortsetzung überführt, die exakt die Farbpixel, die sich auf dieser festgelegten Horizontlinie befinden, bis zum unteren Bildrand wiederholt.
Trotz der Immaterialität des Bildsujets wirkt die Bildfläche dadurch beinahe kristallin und erinnert eher an etwas Gebautes, beinahe Architektonisches,  eben Sky-scraper-haftes.

 

Dagmar Pachtner: „sky-scraping“, Ateliersituation. (Foto: Rolf Sturm)

 

Weitergeführt wird dies in den skulpturalen Kleinplastiken „out of the sky“, streng hingestreckten Metallbändern, in denen dieser Horizont wie um 90 Grad gekippt erscheint, die kristallinen Formationen sich als rein weiße Faltungen in die Waagrechte erstrecken, und die fotografische Ausgangssituation lediglich als – beinahe unsichtbares – Zitat an der Unterseite dieser Metallbänder appliziert wird.

 

 

Dagmar Pachtner: „out of the sky“ Ausschnitt (Foto: Rolf Sturm)

 

An bestimmten Stellen erscheinen in der Ausstellung darüber hinaus Schrift-Bild-Vignetten, die wie beiläufige Kommentare wirken, flüchtig in das Himmelsblau geschrieben. Sie bestehen aus jeweils einem einzigen Ausdruck wie „order“, „demand“ oder „hope“, deren Aufforderungscharakter und Erfüllungserwartung mehr und mehr verunsichert wird und einem zweifelnden, zaghaften Sehnen weicht.

Dagmar Pachtner: „demand“

„sky, clouds, and space“ – an der Grenze zwischen atmosphärischer Flüchtigkeit und skulpturaler Immanenz entziehen sich Dagmar Pachtners Arbeiten einer versichernden Einordnung und erfüllen den sie umgebenden Raum mit irritierender Präsenz.

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Archiv 2023

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20. Januar – 12. Februar
Sky, Clouds and Space
Dagmar Pachtner

3. März – 26. März
Changing States
Duncan Swann

31. März – 23. April
Renate Balda & Astrid Schröder

28. April – 21. Mai
Junge Kunst aus Breda (Coop. w/ Stichting IDFX)
Jordy Koevoets  ·  Wouter van der Giessen

3. Juni – 25. Juni
Die Schwerkraft macht keine Ausnahme
Wolfgang Ellenrieder · Veronika Veit

7. Juli – 23. Juli
Etsuko & Friends
Etsuko Fuzuki (†) · Eiichi Tsujino · Dagmar Pachtner · Doris M. Wuergert

28. Juli – 20. August
CrossOver
Annegret Bleisteiner · Toni Wirthmüller

8. September (Kunstnacht) – 1. Oktober
Who’s afraid of Colour?
Elvira Lantenhammer · Inge Jakobsen

20. Oktober – 12. November
Positionen aktueller Keramik
Stefanie Brehm · Hans Fischer · Christoph Möller · Carolin Ott · Keiyona C. Stumpf

24. November – 17. Dezember
Bescherungsauflagen · zu Gast: planparallel

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ADVENTS-KUNSTMARKT

ADVENTS-KUNSTMARKT
am Adventssamstag, 3. Dezember, 14 – 18 Uhr

Auflagenobjekte · Unikate · Editionen · Fotografie · Multiples · Druckgraphik
· Süßes vom Café Isartürl ·

Wir heißen Sie herzlich willkommen:

GALERIE SCHENK.MODERN
Galerieraum Heiliggeist-Stadel-Passage
Ländgasse 109 · 84028 Landshut
Tel. 0170 53 53 000 · www.schenkmodern.com
KUNSTVEREIN LANDSHUT e.V.
Jahresausstellung in der Großen Rathausgalerie
Eingang Grasgasse · 84028 Landshut
www.kunstverein-landshut.de
LITVAI GALERIE FÜR FOTOGRAFIE
Ainmillerhof · Altstadt 195a · 84028 Landshut
Tel. 0871 68 77 427 · www.litvai-galerie.com
NEUE GALERIE LANDSHUT e.V.
im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel
Badstr. 4 · 84028 Landshut
Tel. 0871 68 77 046 · www.ngla.de
LA PROJECTS
Galerie für internationale Gegenwartskunst
Kirchgasse 239 · 84028 Landshut
Tel. 0176 45 66 24 16 · www.laprojects.de
FREUNDESKREIS FRITZ KÖNIG
Ländgasse 111 · 84028 Landshut
www.freunde-fritz-koenig.de
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Die Wunschmaschine – Performance

Patricia London Ante Paris
DIE WUNSCHMASCHINE
Performance
Sonntag, 13. November 22, Beginn 17 Uhr
NEUE GALERIE LANDSHUT

Die partizipative Performance Wunschmaschine vereint Tanz und Musik mit skulpturalen Objekten, zitiert Tarkovskis Stalker, Kommunikatives Handeln von Habermas, Quellen aus Schumanns verrufener Stelle und führt im Kontext anthropozäner Wärmeakzeleration durch eine Handlung zwischen Gefahr und Wunschmaschine.

Tanz: Katrin Schafitel, Brygida Ochaim, Ludger Lamers
Musik: Jo Arneth
Video: Daniel Lindlbauer

Patricia London Ante Paris studierte an der Akademie der bildenden Künste München bei Daniel Spoerri. Seitdem sind ihre Werke in Ausstellungen weltweit zu sehen. Sie erhielt das DAAD und Kunstfonds Stipendium, das Förderstipendium der Stadt München, war Gast der Goethe-Institute Bangkok, Tiflis, Windhoek, Madrid. Sie gestaltete das Treppenhaus des Kulturreferates München und des Mercedes-Benz-Vertriebs Deutschland in Berlin. 2019 erhielt sie für ihre Perser Pentagon Performance den Kurt Eisner Preis und mit den Hafenbar-Performances das Bremerhaven Stipendium; 2020 wurden die LUKOPEXE Performances im Museum Villa Stuck aufgeführt. Im öffentlichen Raum fanden 2021 die Tieroide-Performances München statt, 2022 VOIDOIDE und 4 GIRLS zum 50. Jahrestag der Münchner Olympiade. 2021 und 2022 erhielt sie NEUSTART Stipendien der Bundesregierung.

„Patricia London zielt mit punktgenau auf Ort, Zeit und Anlass hin konzipierten partizipativen Performances auf die Erfahrung gemeinschaftlicher ästhetischer Aktion als Einübung in die aktive Veränderung der Verhältnisse im Sinne von Teilhabe, Teilnehmen lassen, Teilen und Anteil nehmen.“
Dr. Renate Wiehager, Leitung Daimler Kunstsammlung

Die Wunschmaschine wird gefördert mit dem Programm Verbindungslinien durch den Berufsverband Bildender Künstler und dem Bayer. Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Bild: Patricia London Ante Paris
Methan (Ausschnitt), 2022
Acryl/Lwd.
60 x 80 cm
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Bescherungsauflagen – Zweigstelle Berlin zu Gast

Domestic Space  Christmas Edition II


„Domestic Space | Christmas Edition“ in der Neuen Galerie Landshut | verlängert bis 1.1.23
MIDISSAGE AM SONNTAG, 18.12. von 14 bis 17 Uhr.
SITAR-KONZERT VON REINER HEIDORN AB 16 UHR.

Anja Behrens | Albert Coers | Cathy Daley | Claudia Desgranges | Isabelle Dyckerhoff | Florian Ecker | Inge Gutbrod | Zita Habarta | Zandra Harms | Mark Harrington | Reiner Heidorn | Thomas Hellinger | Karen Irmer | Inge Jakobsen | Susanne Jung | Trisha Kanellopoulos | Jürgen Kellig | Regina Kochs | Elvira Lantenhammer | Carolin Leyck | A. Paola Neumann | Jürgen Paas | Marc Peschke | Kirk Sora | Angela Stauber | Veronika Veit | Maria Wallenstål-Schoenberg

> Hier finden Sie alle ausgestellten Arbeiten – auch zur Online-Bestellung.

Sie können eine Arbeit aus der Ausstellung auch verschenken. Bis 01.01.2023 erhält der Beschenkte dafür zusätzlich noch 5 % Nachlass auf den Listenpreis!

> Hier Ihr Geschenk-Gutschein zum Download.

Ein virtueller Blick in die Ausstellung:

 

Die Zweigstelle Berlin wurde 2008 gegründet und bespielte bis 2016 einen großen Ausstellungsraum im Zentrum von Berlin. Bis heute ist Gründungsmitglied Andreas Stucken Inhaber der Zweigstelle Berlin.
Seit 2019 betreibt die Zweigstelle Berlin den Ausstellungsraum augsburg contemporary zusammen mit der Claudia Weil Galerie in Augsburg. Dort werden in regelmäßigen Abständen Ausstellungen mit Positionen von Künstler:innen aus dem Portfolio der beiden Galerien gezeigt.
Daneben veranstaltet die Zweigstelle Berlin in unregelmäßigen Abständen ihr langjähriges Ausstellungsformat „Domestic Space“ an verschiedenen Orten z.B. in der Domagk Halle 50 (2018/21), München, Neue Galerie Landshut (2017/22) etc.
„Domestic Space“ wurde 2020 im Rahmen von NEUSTART KULTUR von der Bundesregierung gefördert.
Das Unternehmen mit Sitz im bayerischen Aichach ist Markenpartner der Staatlichen Porzellan Manufaktur MEISSEN sowie Fachhändler von DENK Keramik und bietet deren ausgewählte Design-Produkte, ebenso wie zahlreiche Kunstwerke auf seinem Online-Portal an.
www.zweigstelle-berlin.de

Eröffnung am Freitag, 25. November 2022, 19.30 Uhr
1. November – 18. Dezember 2022
Fr. – So. 14 – 17 Uhr, Do 18 – 20 Uhr
Neue Galerie Landshut
Verein für aktuelle Kunst e.V.
im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel
Badstr. 4, 84028 Landshut
0871-6877046
www.ngla.de

(Abb.: „Zelt“ von Zandra Harms, 2020, Siebdruck, 40 x 30 cm, Auflage 30.)


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Monika Kapfer · Katharina Weishäupl

biggd

Eröffnung Freitag, 14. Oktober 2022, ab 19:30 Uhr
15. Oktober – 6. November 2022

KÜNSTLERINNENGESPRÄCH
am Sonntag, 6. November, um 15:30 Uhr.
Eintritt frei!


Die beiden Künstlerinnen Monika Kapfer und Katharina Weishäupl arbeiten stets in der Auseinandesretzung mit dem jeweils spezifische Ausstellungsort. Auch für den Gotischen Stadel entwickeln sie raumbezogene Installationen – sie setzen sich in einer Art Zwiegespräch direkt mit diesem besonderen Ort auseinander. Während Katharina Weishäupl sich mit den unauffälligen, übersehenen und doch einflussreichen räumlichen Aspekten des Stadels selbst auseinandersetzt, taucht Monika Kapfer in die Geschichte der Ausstellungen ein, die sie in einer Archäologie des Alläglichen aus dem Fundus, den Abstellrwinkeln und Lagernischen hervorhebt, kategorisiert und in eine spezifische Ordnung birngt – eine Kunst- und Wunderkammer aus drei Jahrzehnten Ausstellungsgeschichte. Dabei vollzieht sich ein Wandlungsprozess: Die Geschichte des Raumes vermischt sich mit der Geschichte und Sichtweise der Künstlerinnen. Sie spielen dabei mit Verweisen und formalen Möglichkeiten und öffnen Zwischenräume. Sie fügen dem Raum eine weitere Ebene hinzu, eine zusätzliche, vielleicht unerwartete Wirklichkeit. Wenn der Besucher mit dieser in Beziehung tritt, kann es passieren, dass sich wiederum ein innerer Raum öffnet…


BR Kulturleben – NGLA

Radiobeitrag von Roland H.H. Biswurm


Monika Kapfer

    

geboren 1970  in München, Studium an der Akademie der Bildenden Künste München und der Universidad Complutense de Madrid Faculdad de Bellas Artes, Meisterschülerin bei Günther Förg.

Preis der Stiftung Villa Romana (artist in residence in Florenz), Debutantenförderung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
Ankäufe der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Kunst am Bau-Projekte, Ausstellungen im In- und Ausland.

„’We see with our legs.‘ Dieses Zitat des Biologen und Philosophen Humberto R. Maturana ist mir schon vor vielen Jahren begegnet, und ich betrachte es als so etwas wie das Motto meiner Arbeit. Für mich bedeutet es, dass wir die Welt (und die Kunst) mit dem ganzen Körper, dem ganzen Da-sein erfahren. Deswegen entwickle ich gerne raumbezogene Installationen – dem Raum, in dem ich mich befinde, von dem ich ein Teil bin, füge ich eine weitere Ebene hinzu, eine zusätzliche vielleicht unerwartete Wirklichkeit. Wenn ich mit dieser in Beziehung trete, kann es passieren, dass sich wiederum ein innerer Raum öffnet… „(Monika Kapfer)

    


Katharina Weishäupl

geboren 1972 in München, beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit dem Raum an sich. Sie setzt sich direkt mit dem jeweiligen Ort auseinander, in einer Art kontemplativem Zwiegespräch. Die Geschichte des Raumes vermischt sich mit der Geschichte und Sichtweise der Künstlerin. Sie spielt dabei mit Verweisen und formalen Möglichkeiten, öffnet unbemerkt Zwischenräume. Für ihre minimalistischen Skulpturen und Interventionen verwendet sie meist Alltagsmaterialien wie Plastiktüten, Strohhalme, Papier und Wollfäden. Sie setzt diese auf den Raum bezogen so ein, dass eine völlig neue Perspektive entsteht: eine Parallelwelt, Erinnerung oder hinterlassene Spur. 1993 – 2000 studierte sie Bühnenbild und Bildhauerei an der Kunstakademie Stuttgart, von 2000 – 2002 besuchte sie die Glasgow School Of Art, es folgten Aufenthaltsstipendien in der Schweiz, Neuseeland und Polen. 2003 erhielt sie den Leonhard- und Ida-Wolf-Gedächtnispreis LH München. Die Künstlerin lebt und arbeitet in München.
 
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