Kategorie: Archiv

Alan Sonfist

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Alan Sonfist: History and the Landscape

Alan Sonfist was among the very first artists in the late 1960s to conceive of ecological and environmental functions as the subject matter of aesthetic creation. Unlike the earth artists of the 1960s and 1970s who saw the landscape as a field for formal modification, Sonfist has been concerned with preservation and renewal of the environment. His principal strategy has been to provide actual examples of the natural environment that existed prior to human intervention. To this end, Sonfist in the 1960s developed the „time park“ and the „narrative park,“ actual natural settings which use period vegetation and plantings that evoke in artful fashion the history of specific sites. Sonfist’s repertory of form and material is wide, ranging from rock and metal structures to earth cores, mud paintings, earth tiles, bronze castings of tree forms and, most recently, collage paintings of species of endangered trees.

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salon11

Heimspiel

Diskussionsabend über Möglichkeiten von Heimat heute im Rahmen der Ausstellung „StadtLAge2004- Räume.Ränder.Zentren“ in der Neuen Galerie Landshut.
Die Welt wächst zusammen und im Zuge dieser Bewegung, erscheint Heimat als
ein facettenreiches Spiel: Heimweh, kollektive Erinnerung, das private
Selbstverständnis, sich mit Fremden verbunden fühlen… Und zugleich sind die eigenen Wurzeln in Sprache, Kultur und Tradition präsent und Teil des Bewußtseins. Diese Ambilvalenz möchten wir mit Blicken nach Hause beleuchten.
Es sollen zeitgenössischen Ideen über Identitäten in den Städten, eventuell
nicht ortsgebundenen Heimatvorstellungen, der Marke Heimat und neuen
Visionen zu Heimat in einer künstlerischen und popkulturell- philosophischen Sicht vorgestellt und entdeckt werden.
Die angehenden Kulturarbeiterinnen Clara Meister, Anna Schneider und Uli
Seifert aus Berlin und das Team der Neuen Galerie Landshut e. V. laden am 8. Juli in die Neue Galerie Landshut ein. Als Diskussionsgäste werden Spunk Seipel (Galerie 3630/ Berlin), Reinhold Böh (Marketingspezialist/ München), Adidal Abou-Chamat (Künstlerin/ München), Daniel Bräg (Künstler/München) und Simone Schirmer (Atomic Cafe/ München) erwartet.
Die Kulturarbeiterinnen veranstalten eine Salon-Reihe zu aktuellen Themen und möchten den Abend nicht als eine Form der Talkshow verstanden wissen, sondern als eine lockere Gesprächsrunde. Der salon soll Raum zu aktuellen Diskussionen geben, bei welchem die persönliche Involvierung der Gäste, sowie der Veranstalterinnen und Zuschauer ein wesentlicher Teil ist.
Der salon ist in Potsdam ein erfolgreiches Format und sucht sich nun eine neue Heimat in Landshut.
Hier wird ab 18.30 Uhr am Ufer der Isar ein Picknick veranstaltet (Essen bitte selbst mitbringen) und um 20.00 Uhr zum salon eingeladen.

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Raimund Reiter

Flüchtige Orte


Was in den Bildern erkennbar ist, erinnert an Fahrten durch endlose Vororte und Randbezirke, an Gebäude, die weder geographisch zu lokaliseren sind, noch in ihren Funktionen indentifizierbar oder gar als bergende Behausung erlebbar. Es sind Orte, oder besser Nicht-Orte des Durchgangs, des Transfers, und die durchgehende Unschärfe und das Ausschnitthafte der Bilder verstärken den Eindruck des Flüchtigen. Die bildnerischen Mittel, die der Künstler hier anwendet, sind die der Fotografie oder des Films, seine Technik allerdings ist die der Radierung. Dieses extrem zeitaufwändige Verfahren bewirkt, im Widerspruch zu den Bildmotiven, eine Verlangsamung, eine Verlängerung dieses flüchtigen Augenblicks; eine Slow Motion, die schmerzhaft erfahren lässt, wie schwierig eine Schärfung und Fokussierung unseres Blicks in einer Zeit inflationärer medialer Bildproduktion geworden ist.

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Theda Radtke

speculum


Die Installation besteht aus vertikal angebrachten Lamellen, die auf ihrer Vorderseite verspiegelt und auf ihrer Rückseite mit dem Motiv einer Schaufensterpuppe versehen sind. Die Lamellen sind leicht schräg gestellt. Das versteckt angebrachte Motiv ist aufgesplittet und lässt sich nur mit Hilfe der Spiegelungen erspähen.

(…) Der Betrachter wird mit in das Werk aufgenommen. Er bleibt nicht außerhalb, sondern er füllt es mit seinem Spiegelbild, verändert es und vollendet es in jedem Moment in einer Interaktion.
Theda Radtke hat ihre Installation in die Umgebung der Fußgängerzone integriert und erst indem die Arbeit sich einfügt wird sie für den Vorübergehenden zur plötzlichen Irritation. Sie wirkt gerade in ihrer Anpassung subversiv. (…)

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p–c

Wo ist hier was los?

ein Gemeinschaftsprojekt von Petra Fürst und Christine Zoche

Wo ist hier was los?
Eine Frage, die jeder kennt, selbst fragt oder gefragt wird.
p–c stellt die Frage in Landshut und was ist die Antwort?
Von der Kirche, McDonalds, Bikini bis Safari und Wochenblatt. Zig Kneipen,
Bars, Cafes, überall was los, aber richtig zum Weggehen, laut Landshuter,
eigentlich nur das Bauhaus.
p–c macht die Frage zum Event.
Eine Videoinstallation, kombiniert mit HouseMusik, gemixt mit LA-Sound und
liveMusik ist unsere Antwort.
Hier ist was los:

Freitag 18. Juni 2004
20.00 Uhr : Neue Galerie Landshut : Videoinstallation
23.00 Uhr : Bauhaus, Altstadt
Eintritt : 3 Euro

p–c sind
bild:
petra fürst
christine zoche
ton:
karim
Dj Raoul
……………

Mit freundlicher Unterstützung durch BAUHAUS, Landshut

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Gesa Puell

Himmel Landshut
Memory, 10.5.2004,
16.58, 17.03, 17.08, 17.13

Ein Ausschnitt des Himmel in Landshut wurde, von demselben Standpunkt aus,
im 5-minütigen Abstand fotografiert.
Die Fotografien sind in die 4 Grundfarben aufgeschlüsselt und im unregelmässigen
Raster in Siebdrucke umgesetzt.

Wenn man sich verändernde Wolkenformationen außer acht lässt, wie schnell änderten sich die Farben des Himmels am10.5.2004 zwischen 16.58 Uhr und 17.13 Uhr?

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Dagmar Pachtner

Hommage

Modelle sind eine Form der Aneignung von Wirklichkeit. Heute werden Sie zunehmend ersetzt durch virtuelle Raumdarstellungen im Computer. An dieser Übergangssituation setzt das Konzept an. Der öffentliche Raum in Landshut – die Altstadt – wird zum Fokus einer Realisation im Modell. Der platzartige Strassenzug zwischen Heilig-Geist Kirche und St. Martin, also der Zwischenraum der Gebäude wird materialisiert.

In Anlehnung an die erste plastische Darstellung der Stadt im Modell (Sandtner-Modell von 1570) entsteht ein Modell dieses „Raums“ der Stadt.

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Iska Jehl

innen und außen

INNEN UND AUSSEN ist ein interaktives Kunstwerk, welches durch die Zusammenarbeit von Betrachter und Künstlerin entsteht.
Der zugrunde liegende Gedanke dieser Arbeit ist, dass der Blick von innen immer anders ist als von außen. Aber auch die Außenansicht kann Erwartungen wecken, die, wenn der Standort nach innen wechselt, im positiven oder auch negativen Sinn, nicht erfüllt werden.

Zur Herstellung des Kunstwerks nehmen Sie eine analoge oder digitale Fotokamera. Wählen Sie das Fenster in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus, dessen Aussicht Sie am meisten mögen. Öffnen Sie das Fenster und fotografieren Sie diesen Ausblick. Gehen Sie anschließend nach draußen und fotografieren Sie das Haus mit dem entsprechenden Fenster. Benutzen Sie ein Querformat. Wählen Sie die Tageszeit und das Wetter, bei welchen Ihnen die Aussicht am besten gefällt.

Schicken Sie die Fotos oder die digitalen Daten an die Neue Galerie Landshut:
email: ng.la@t-online.de, Postanschrift: Gabelsbergerstr. 22, 84034 Landshut

Sie bekommen die Fotos von der Künstlerin signiert zurück. Die Künstlerin wird zur Dokumentation der Aktion eine Kopie der Fotos behalten und archivieren.

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Sabrina Hohmann

Ansichten vom blauen Bock

Für die temporäre Installation „vorübergehende Besetzung“ (Magdeburg 1996) stellten Bürger Stühle zur Verfügung. An der Fassade des leergezogenen Gebäudes zeichnen sie als Stellvertreter das einst hier seßhafte Leben nach. Das Ausgesetztsein im Leben und die Erinnerung sind in dieser „sozialen Skulptur“ visualisiert.
Die 600 leeren Einraumwohnungen im Inneren des Gebäudes unterscheiden sich nurmehr durch ein immobiles Überbleibsel – die unterschiedliche Tapezierung der Wände.
Ein Teil dieser Tapeten (120 Stück) ist als „Musterbuch“ archiviert.
Verschiedene Geschmäcker in Form von Tapetenmustern repräsentieren also die Menschen, die dieses Haus einst bewohnten.
Das Musterbuch wird erstmals gezeigt in der Ausstellung „Stadtlage“, Neue Galerie Landshut.

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